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Garant für eine optimale Krankenversorgung

Grundsteinlegung für den Neubau der Medizinischen Klinik
Ende September wurde im Beisein von Ministerpräsident Erwin Teufel der Grundstein für den Neubau der Medizinischen Klinik der Universität Heidelberg gelegt. Rektor Prof. Dr. Jürgen Siebke dankte der Landesregierung, dass sie "alle ihr möglichen Anstrengungen unternommen hat, die investiven Voraussetzungen für eine erfolgreiche Forschung an den Landesuniversitäten zu sichern".
Ministerpräsident Teufel bei der Grundsteinlegung "Heute ist ein besonders erfreulicher Tag für die Universität Heidelberg. Der Tag ist lange geplant, wieder verschoben worden; er ist lange herbeigesehnt und dann schließlich auch erwartet worden." Mit diesen Worten begrüßte Rektor Jürgen Siebke die Gäste der Grundsteinlegung für den Neubau der Medizinischen Klinik im Neuenheimer Feld. Die besondere Bedeutung des Ereignisses in der Erneuerung der baulichen Substanz erschließe sich daraus, dass man vom Neubau "Zwei" sprechen müsse. "Die Kopfklinik war der Beginn, nunmehr folgt die Innere Medizin. Der dritte Bauabschnitt steht noch an."

Der Fortschritt in den Wissenschaften – so Siebke – schreite wahrlich im Sinne dieses Wortes voran. Das gelte vor allem für die Medizin, unter anderem für ihre molekularbiologischen Grundlagen oder die minimal-invasive Chirurgie. "Dazu bedarf es eines entsprechenden räumlichen und ausstattungsmäßigen Umfeldes. Sanierungen reichen dafür nicht immer aus. Neubauten sind erforderlich. Das ist heute glücklicherweise für die Innere Medizin in Heidelberg der Anfang."

Dieser Neubau diene der Forschung und Lehre. Das sei der Garant für eine optimale, wissenschaftlich abgesicherte Krankenversorgung, fuhr Siebke fort. "Und eben dies ist das Ziel der Universität und ihrer beiden Universitätsklinika in Heidelberg und Mannheim." Die heutige Grundsteinlegung habe selbst manche Baumeister des Fundaments. Dazu gehöre auch das Universitätsklinikum, das in seiner neuen Rechtsform eine finanzielle Initiativ-Zündung geben konnte. Dank gelte vor allem der Landesregierung und Ministerpräsident Teufel.

"Das Finanzvolumen dieses Neubaus der Medizin belastet wahrscheinlich den Landeshaushalt", sagte Siebke. An den anwesenden Ministerpräsidenten gerichtet, fuhr er fort, in manchen hochschulpolitischen und vor allem universitären Fragen "sind wir unterschiedlicher Meinung". Siebke habe dies, wenn nötig, auch öffentlich ausgedrückt. "Ich möchte deshalb an dieser Stelle anerkennen, dass die Landesregierung unter Ihrer Führung alle ihr möglichen Anstrengungen unternommen hat, die investiven Voraussetzungen für eine erfolgreiche Forschung an den Landesuniversitäten zu sichern."

Diesem Dank an die Landesregierung schließe sich sein Dank an alle weiteren Personen an, die zu dem Entstehen des Baus bereits beigetragen haben und noch beitragen werden. Hervorheben wolle er, dass manche Landesuniversitäten die Bauämter eingliedern und ihre Aufgaben übernehmen wollen. In Heidelberg sei das nicht der Fall. Es habe immer eine "höchst fruchtbare Kooperation" mit dem Universitätsbauamt und seinem Leiter Rolf Stroux gegeben. Hierfür dankte Siebke besonders. "Ich wünsche dem Bau eine unfallfreie Vollendung", schloss der Rektor.

Schnittzeichnung

Ein besonderer Clou: Auf der benachbarten Kinderklinik beobachtet eine WebKamera den Bau bis zu seiner Fertigstellung im Herbst 2003. Ihre alle 15 Minuten aktualisierten Bilder sind im Internet abrufbar (www.med.uni-klinik-heidelberg.de/webcam). Per Mausklick lässt sich der Fortschritt in Zeitrafferschaltung anschaulich verfolgen. magenta

 

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Updated: 16.10.2000