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Hieb- und stichfest: Heidelberger Fechter

Auf den ersten Deutsch-Polnischen Mannschaftshochschulmeisterschaften, die von der Agrar-Universität Breslau ausgetragen wurden, war die Wettkampfgemeinschaft der Uni / PH Heidelberg mit drei Titeln und insgesamt sechs Medaillen die erfolgreichste Hochschule des Turniers.
Das Fechtteam

Allen voran Daniel Strigel, der frisch für Sydney qualifizierte Olympiateilnehmer, hatte mit seinen Teamkollegen Henning Wirth, Dimitrie Pauljev und Tobias Link die Titelverteidigung im Herrendegen anvisiert. Nach ungefährdeten Siegen im Achtelfinale über Tübingen und im Viertelfinale über München kam es im Halbfinale zu einer Neuauflage des letztjährigen Finalgefechts mit Osnabrück. Doch ließen Heidelbergs Fechter auf der Planche nichts anbrennen und zogen ins Finale ein.

Hier traf man auf die Gastgebermannschaft des AZS Wroslaw, die im Halbfinale nur unter erheblicher Anstrengung gegen die bis zum letzten Treffer hartnäckig Widerstand leistenden Degenrecken von Heidelberg II siegen konnten. Deren ersten Mannschaft musste sich die polnische Equipe dann aber beim Kampf um den Titel deutlich geschlagen geben. Trost für Heidelberg II: immerhin Bronze im kleinen Finale um Platz drei.

Ebenfalls Gold scheffelten die Florettfechterinnen. Nach ungefährdeten Siegen in den Vorkämpfen galt es, im Halbfinale gegen Osnabrück Nervenstärke zu beweisen. Die zeigte Schlussfechterin Rike Sperling und führte ihre Teamkolleginnen Nadja Komm, Friederike Dürr und Melanie Auracher mit 45:43 Treffern ins Finale. Dort setzte man sich bravourös gegen München durch und holte damit Gold.

Auch Heidelbergs Säbelfechter wurden in Breslau zum ersten Mal Deutsch-Polnischer Hochschulmeister. In dem rein baden-württembergischen Duell gegen Tübingen schlugen die Säbler Frank Schwamm, Dimitrie Pauljev, Volker Oberkircher und Jens Stephan eine beachtlich scharfe Klinge, der die Tübinger nichts entgegenzusetzen vermochten.

Komplettiert wurde die Erfolgsserie in Breslau durch eine Silbermedaille im Damendegen (Diana Gelhausen, Rike Sperling, Friederike Dürr und Melanie Auracher), eine Bronzemedaille erkämpften sich außerdem noch die Florettfechter mit Christoph Klemp, Jan d'Haese und Henning Wirth.

Erstklassig: Empfang und Betreuung

Außer den zahlreichen sportlichen Erfolgen war vor allem der herzliche Empfang und die erstklassige Betreuung der deutschen Studierenden durch ihre polnischen Kommilitonen in Breslau mehr als titelverdächtig. Am Ende waren sich alle einig, dass die deutsch-polnische Freundschaft auf dem Gebiet des Hochschulsports auf festen Füßen steht und in Zukunft sicher noch viele freudige Zusammentreffen bieten wird.

Für die Fechter und Fechterinnen bleibt jetzt allerdings kaum eine Verschnaufpause, da die Organisation der in Heidelberg auszutragenen Deutschen Einzelhochschulmeisterschaften ansteht. Am 4. und 5. November werden insgesamt 300 Teilnehmer im Florett, Degen und Säbel die Klingen kreuzen, um ihren jeweiligen Deutschen Hochschulmeister zu ermitteln. Nicht nur quantitativ, auch qualitativ hochwertig wird auf der Fechtplanche gefochten werden, da der Start verbindliches Kriterium zur Qualifikation für die Universiade 2001 ist, die in Peking stattfinden wird. Zahlreiche Deutsche Meister und Olympiateilnehmer werden daher in dem neuen Hallenkomplex des Instituts für Sport und Sportwissenschaften (ISSW) im Neuenheimer Feld erwartet. Man darf gespannt sein.

Henning Wirth magenta

 

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Updated: 16.10.2000