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DFG: Platz vier für Heidelberg

 
Wie aus einem jüngst vorgestellten Bericht der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über das Einwerben von Forschungsmitteln hervorgeht, belegt die Ruperto Carola bundesweit Platz vier im Zeitraum von 1996 bis 1998. Rektor Prof. Dr. Jürgen Siebke sieht darin die "Spitzenposition der Universität Heidelberg" bestätigt.

Der Erfolg – so der Rektor weiter – zähle um so mehr "angesichts der starken Konkurrenz technischer Universitäten", die von ihrer Struktur her wesentlich anwendungsnäher ausgerichtet sind. Der größte Anteil mit 196 Millionen Mark ging laut DFG-Bericht an die Universität München, dicht gefolgt von der RWTH Aachen (188 Mio. DM) und der Technischen Universität München (181 Mio. DM). Die Universität Heidelberg liegt mit einem Bewilligungsvolumen von 165 Millionen Mark noch vor den Universitäten Stuttgart, Tübingen, Hamburg, Erlangen-Nürnberg, der Humboldt-Universität Berlin sowie der Universität Würzburg. Zu den fünf bewilligungsstärksten außeruniversitären Einrichtungen zählt außerdem das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.

Im Vergleich zu der 1997 erschienenen Übersicht für den Zeitraum 1991 bis 1995 sei eine "erstaunlich hohe Stabilität in der Reihenfolge der Hochschulen festzustellen", heißt es bei der DFG. Große Unterschiede gibt es zwischen den Fächern. Den größten Anteil am DFG-Bewilligungsvolumen nimmt das Fach Medizin in den Jahren von 1996 bis 1998 mit über einer Milliarde Mark (17 Prozent) ein, an zweiter Stelle folgen die Biologie und die Ingenieurswissenschaften mit jeweils etwas weniger als 950 Millionen Mark (je 16 Prozent).

Wichtiger Erfolgs-Indikator

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft misst dem Bericht eine große Bedeutung bei: "Das Volumen der im Wettbewerb mit anderen Universitäten und Forschungseinrichtungen bei der DFG eingeworbenen Mittel ist ein wichtiger Indikator für den Erfolg in der Forschung". Die Aussagekraft dieses Berichts beruhe nicht nur auf dem hohen Anteil der DFG-Mittel an von Hochschulen eingeworbenen Drittmitteln (rund 40 Prozent), sondern auch auf der Qualität, die DFG-geförderter Forschung zugesprochen wird. Denn schließlich werde jeder Förderantrag von Wissenschaftlern intensiv begutachtet. Der DFG-Bericht ist übrigens im Internet abrufbar: www.dfg.de/berichtwesen.

 

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Updated: 12.10.2000