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Umfrage: Spitzenforschung

Im April erschien der Studienführer 2001 des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Illustrierten "stern". Die Universität Heidelberg schneidet in der Forschung sehr gut ab. Dies belegen für ausgewählte Forschungsindikatoren die Spitzenplätze der Fächer Anglistik, Chemie, Erziehungswissenschaften, Germanistik, Geschichte, Mathematik, Physik, Psychologie und Rechtswissenschaft. Für den forschungsorientierten Studierenden – das CHE hat erstmals verschiedene Typen von Studierenden unterschieden – ist damit Heidelberg eine der wichtigen Adressen.

Bei dem Studienführer handelt es sich um eine vergleichende Darstellung von Studienangeboten und -bedingungen an deutschen Hochschulen. Ziel ist die Information von Studienanfängern und Hochschulwechslern. In den Vergleich ist die Forschung mit einbezogen. Bei der Darstellung der Forschungsleistung stützt sich das CHE auf anerkannte Leistungsindikatoren: die Summe der Drittmittel je Wissenschaftler, die Zahl der Promotionen je Professor und die Zahl der Publikationen sowie Zitationen je Wissenschaftler. Ein indirekter Maßstab für das Renommee der Forschung soll dabei nicht unterschlagen werden: der Professorentipp. Gemeint ist die Frage, welche Hochschule ein Hochschullehrer den eigenen Kindern für sein Fach empfiehlt.

Mit je nach Fach unterschiedlichen Indikatoren nehmen die Heidelberger Fächer Anglistik, Chemie, Erziehungswissenschaften, Germanistik, Geschichte, Mathematik, Physik, Psychologie und Rechtswissenschaft im bundesdeutschen Vergleich einen Platz in der Spitzengruppe des Rankings ein. Zwei Fächer – die Mathematik und die Physik – nehmen mit mindestens drei der oben genannten Kriterien einen obersten Platz ein. Die Biologie ist trotz der guten Forschung im Ranking nicht zu finden, da dieses Fach vom CHE bislang noch nicht untersucht worden ist.

Damit ist die Universität Heidelberg vor allem für die Studierenden von Interesse, die sich bei der Studienplatzentscheidung oder einem Hochschulwechsel an der Forschungsleistung oder dem Forschungsumfeld einer Universität orientieren. In dem Ranking des CHE wird dieser Studierende als "der Forscher" charakterisiert.

Die Ergebnisse bestätigen das Profil der Ruperto Carola als forschungsorientierter Universität. Die Universitätsleitung leitet aus dem teilweise schlechten Abschneiden im Urteil der Studierenden die Verpflichtung ab, für bessere Studienbedingungen Sorge zu tragen. Nur so, dies ist die Überzeugung der Universitätsleitung, bleibt die Attraktivität der Universität auf hohem Niveau erhalten. Der Handlungsbedarf ergibt sich für das Rektorat aus den Bewertungen von Studium und Lehre, die in dem Studienführer ebenfalls ersichtlich sind. Wo es notwendig ist, wird die Hochschulleitung gemeinsam mit den betroffenen Fächern die notwendigen Schritte unternehmen, um die Studienbedingungen zu verbessern.

MS endpunkt

 

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Updated: 02.07.2001