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Notte di Napoli

Italien-Reihe bei den Romanisten
Heidelberg darf gespannt sein: Das neue Kulturprogramm des Romanischen Seminars zeigt Italien von einer bislang wenig bekannten Seite. Statt "O sole mio" werden beispielsweise selten aufgeführte neapolitanische Canzonetten von Bellini, Rossini und Donizetti geboten – für Musikliebhaber wahre Leckerbissen.

Das neue Programm "Arte Romanza" richtet sich diesmal nicht nur an Interessierte der Ruperto Carola, sondern zugleich an die Heidelberger Bevölkerung. Damit schlägt die Universität einmal mehr die Brücke zwischen dem Campus und der Stadt. Zudem schließt das Programm eine Lücke in ihrem Kulturangebot. Denn ein italienisches Kulturzentrum, vergleichbar etwa dem Montpellier-Haus oder dem Deutsch-Amerikanischen Institut, gibt es in Heidelberg (noch) nicht. Ziel ist es daher, das Kulturleben der "romanischen" Länder – insbesondere Italiens – den Interessierten näher zu bringen.

Teatro San Carlo
Keine weitere Baumaßnahme der Universität, sondern ein Blick auf die Bühne des Teatro San Carlo in Neapel – eines der größten Opernhäuser Europas. In die musikalischen Welten Rossinis, Bellinis und Donizettis möchte das Romanische Seminar mit seinem Auftaktkonzert zur Reihe "Arte Romanza"entführen. Und vielleicht schließt ja der ein oder andere die Augen und versetzt sich für einen Augenblick nach Italien, in diesen prächtigen Saal.
Abb.: Archiv

Geplant ist eine Vielfalt von Veranstaltungen – etwa Konzerte, Filmreihen, Lesungen und Fotoausstellungen. Den Anfang macht ein Kammermusikkonzert am 12. Juli in der Aula der Alten Universität (19.30 Uhr, Eintritt frei). Aufgeführt werden Lieder, Arietten und neapolitanische Canzonetten von Bellini, Rossini und Donizetti. Im Gegensatz zu den Opern wurden diese in Deutschland so gut wie nie gespielt. Es singt die Sopranistin Natalija Buksek, die neben ihrer Gesangsausbildung und -karriere das Studium der Romanistik und Klassischen Philologie in Heidelberg absolviert hat. Am Klavier wird sie von Dominik Hormuth begleitet, Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Freiburger Theater.

Der Name des Konzerts "Notte di Napoli" ist dadurch zu erklären, dass sich die Stadt Neapel durch das Leben der genannten Komponisten wie ein roter Faden zieht. Doch das Konzert steht nicht für sich allein. Den informativen Hintergrund bietet ein daran geknüpftes Proseminar über Sprache und Kultur der Hauptstadt Campaniens. Und vor dem Konzert versammeln sich die romanischen Sprach- und Literaturwissenschaftler zum zweiten Italianistentag. Kontakt: Romanisches Seminar, Tel. 54 27 55.

 

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Updated: 02.07.2001