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Symbolischer Pflanzakt: Libanonzeder

Im Innenhof der Neuen Universität fand der symbolische Pflanzakt einer Libanonzeder durch den Libanesischen Botschafter, Dr. Mohamed Issa, sowie Rektor Prof. Dr. Jürgen Siebke und Oberbürgermeisterin Beate Weber statt.
Libanonzeder
Ein Baum als Zeichen für Frieden, Freundschaft und Verbundenheit. Bei der Pflanzung der Libanonzeder im Innenhof der Universität.
Foto : Schwarz

Der Baum – Zeichen für Frieden, Freundschaft und Verbundenheit – wurde im Rahmen des zu diesem Zeitpunkt in der Neuen Universität stattfindenden Deutsch-Libanesischen Kongresses aufgestellt. Ambitionierter Vermittler ist der Heidelberger Professor Raif Khoury, selbst libanesischer Herkunft, der über Jahre hinweg Kontakte zu Kollegen im Libanon aufgebaut und gepflegt habe. Siebke dankte auch Dr. Joseph Azzi, einem Absolventen der Universität Heidelberg, auf dessen Initiative der nun vollzogene Pflanzakt der Libanonzeder in der Neuen Universität zustande kam: "ein perfektes Symbol für unseren Willen, die Kooperation zwischen den Freunden in Ihrem und unserem Land wachsen und gedeihen zu lassen".

Dr. Joseph Azzi, Mediziner und Präsident des Vereins für Deutsch-Libanesische Zusammenarbeit, hatte zuvor in der Alten Universität die Symbolik erläutert. Die zum Teil 6000 bis 8000 Jahre alten Zederbäume auf den Bergen des Libanon gelten als Symbol für Freundschaft, Kraft, Friede und Kultur. "Für den Tempelbau zu Ehren des Herrn in Jerusalem erbat und bekam König David von seinem phönizischen Freund König Hyram Zedernholz aus dem Libanon." Im Libanon werden diese Bäume Gotteszedern genannt und verehrt. Die libanesische Fahne sei mit der grünen Zeder geschmückt. "Im Psalm 92,13 werden diese prachtvollen immergrünen Bäume gepriesen und es heißt: Die Gerechtigkeit möge wachsen, sie möge wachsen und gedeihen wie eine Zeder im Libanon...!" Mit ihren großen Schiffen aus Zedernholz brachten die Phönizier 2000 Jahre vor Christus nicht nur ihre Handarbeit, Kunstwerke und Purpur nach Europa, sondern das erste Alphabet und ihre Kultur. Azzi betonte weiterhin: "Mit unserer Arbeit im Verein fördern wir seit über zwölf Jahren die kulturellen, wissenschaftlichen, humanitären und freundschaftlichen Verbindungen zwischen der alten Heimat Libanon und Europa, vor allem Deutschland. Wir hoffen, dass unsere junge Zeder hier in ihrem neuen Zuhause prächtig wächst und gedeiht und somit die von uns geförderte Zusammenarbeit mit der Universität und der Stadt Heidelberg weitere neue Impulse bekommt."

Michael Schwarz endpukt

 

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Updated: 02.07.2001