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Heidelberger Beitrag zur Mediendiskussion

"Zukunft der Medien – Medien der Zukunft" war das Thema des diesjährigen Symposiums des Heidelberger Clubs für Wirtschaft und Kultur (HCWK). Die studentische Initiative fand auch in diesem Jahr bundesweite Beachtung.

Die Bedeutung von Informations- und Wissensvermittlung wird derzeit viel diskutiert. Auf dem diesjährigen Symposium des HCWK gaben Fachleute aus den verschiedenen Medienbereichen, aus Politik, Wirtschaft, Recht und Werbung Einblicke in den boomenden und vielschichtigen Medienbereich. In der Eröffnungsrede hatte Rektor Prof. Dr. Jürgen Siebke seine Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass sich auch in diesem Jahr wiederum viele bekannte Persönlichkeiten als Referenten zur Verfügung gestellt hätten. Dies ermutige die junge Generation zu innovativen Projekten und zu einem Engagement für die Gesellschaft. Er würdigte vor allem, dass das Symposium zu einer dauerhaften Veranstaltungsreihe der Universität geworden sei. Der Erfolg des Symposiums, so Siebke, läge darin begründet, dass es den Programmgestaltern immer wieder gelänge, ihr gesellschaftspolitisches Gespür durch anspruchsvolle Themen zu beweisen.

Die über 450 Teilnehmer hatten es sich zum Ziel gesetzt, eine offene und kritische Mediennutzung anzuregen und die Zukunft der Informationsgesellschaft im 21. Jahrtausend zu diskutieren. Die Hauptvorträge wurden von Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem, Richter am Bundesverfassungsgericht, Prof. Peter Voß, dem ARD-Vorsitzenden und Intendanten des SWR, und Prof. Helmut Thoma, Berater des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen in Medienfragen, gehalten. Die Teilnehmer hatten außerdem die Möglichkeit, an zwei Kolloquienrunden sowie Podiumsdiskussionen und Streitgesprächen teilzunehmen. Es wurde sowohl über einzelne Medien als auch über Themen wie die Auswirkungen der Medien auf die Gesellschaft und Kultur oder die Rolle der Medien im Wertfindungsprozess der Gesellschaft diskutiert. Das Medienbild, das dabei entstand, umfasste ein breites Spektrum von Positionen, von sorglos bis kritisch. So lautete das allgemeine Fazit des diesjährigen Symposiums auch: Jede Gesellschaft hat die Me- dien, die sie verdient.

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Updated: 12.07.2000