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Universität Heidelberg will Gastdozentinnen und Gastdozenten aus dem Ausland gewinnen

 
Verstärkte Ausdehnung der internationalen Beziehungen auf die Lehre wird möglich

Das Gastdozenten/innen-Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) ist Bestandteil der Internationalisierungsstrategie des Ministeriums. Es wurde auf der Sitzung "Bündnis für Lehre" mit den zuständigen Prorektoren der Landesuniversitäten diskutiert und unlängst von Minister Klaus von Trotha auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. In diesem Programm soll es darum gehen, vor allem junge Dozentinnen und Dozenten aus dem Ausland für einen ein- bis zweisemestrigen Aufenthalt an einer baden-württembergischen Universität zu gewinnen. Sie sollen in ihrer Muttersprache oder auf Englisch unterrichten und damit in sprachlicher wie in inhaltlicher Hinsicht einen Beitrag zur Internationalisierung des Studiums deutscher Studierender leisten.

Die Universität Heidelberg kann zwar nur auf rund 60 000 Mark aus diesem Programm hoffen, es können jedoch ab sofort Anträge über die Fakultäten und die Personalabteilung auf Zuweisung von Mitteln aus diesem Programm gestellt werden. Pro Person und Monat können maximal 3 700 Mark zur Verfügung gestellt werden. Die antragstellenden Institute sollten dabei darauf achten, dass die eingeladene Gastdozentin bzw. der Gastdozent vorzugsweise scheinpflichtige Veranstaltungen übernimmt, was auch bedeutet, dass sie oder er im Normalfall das ganze Semester über in Heidelberg anwesend sein und vier Semester-Wochenstunden Unterricht übernehmen sollte. Nur in Ausnahmefällen kann auf die Form der Blockveranstaltung zurückgegriffen werden. Zugleich sollte dem Gast die Einbindung in die Forschung im antragstellenden Institut ermöglicht werden. Es ist also keineswegs daran gedacht, die Gäste "nur" für die Lehre einzustellen. Doch steht im Gegensatz zu vielen an der Universität tätigen und aus anderen Mitteln bezahlten Gastprofessoren in diesem Falle die Beteiligung an der Lehre, und dazu noch in scheinpflichtigen Veranstaltungen, absolut im Vordergrund.

Die Universität Heidelberg begrüßt diese Initiative. Das Rektorat hat gleich nach der Bekanntgabe des Programms dem Ministerium mitgeteilt, dass man an ihm teilzunehmen gedenke. Angesichts der seit Jahren vergleichsweise hoch angesetzten Mittel für die Einladung von Gastprofessoren sehe man keine Schwierigkeiten, dem Gebot des Ministeriums, dieselbe Summe von Seiten der Universität für Gastdozenten zur Verfügung zu stellen, nachzukommen. Die Prorektorin für Internationale Beziehungen, Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik, sieht in diesem Programm die Möglichkeit, die weitgespannten internationalen Beziehungen, die die Professorinnen und Professoren der Universität vor allem in der Forschung pflegen, nun stärker als bisher auch auf die Lehre auszudehnen. Die Studierenden sollten diese Chance wahrnehmen und möglichst schon im Grundstudium an derartigen Veranstaltungen teilnehmen, nicht zuletzt um auf die Weise wertvolle Erfahrungen für einen späteren Studienaufenthalt im Ausland zu sammeln.

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Updated: 12.07.2000