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"Lehren bringt Ehren"

Landeslehrpreis für praxisorientierte Lehre
"Lehren bringt Ehren", sprach Wissenschaftsminister Professor Peter Frankenberg bei der Verleihung des Landeslehrpreises an Professor Karlheinz Sonntag vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg und Privatdozent Niclas Schaper. Für ihre praxisorientierten Lehrveranstaltungen auf dem Gebiet der Arbeits- und Organisationspsychologie erhielten sie den mit 10 000 Euro dotierten Preis.
Landeslehrpreisverleihung
Von links: Wissenschaftsminister Professor Peter Frankenberg zusammen mit Rektor Professor Peter Hommelhoff (rechts außen) bei der Preisübergabe an Privatdozent Dr. Niclas Schaper und Professor Karlheinz Sonntag
Foto : Rothe

Minister Frankenberg unterstrich in seiner Laudatio die enge Verknüpfung von Forschung und Lehre. "Dieser Preis sorgt dafür, dass neben herausragenden Forschungsleistungen auch Spitzenleistungen in der Lehre gebührend gewürdigt werden." Die Würdigung wurde zurecht erteilt, denn vor allem die Projektseminare der beiden Preisträger sind bei den Studenten besonders beliebt, die ihnen helfen, die Kluft zwischen Theorie und Praxis zu überwinden. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie beispielsweise Daimler-Chrysler ermöglicht es den Seminarteilnehmern, ihr künftiges Arbeitsfeld oder den potenziellen Arbeitgeber bereits während des Studiums kennen zu lernen.

An die beiden Preisträger gewandt erklärte Professor Frankenberg, dass sie "mit großem persönlichen Einsatz den Aufbau der Arbeitseinheit Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie betreiben". Dazu gehören die Motivation der Arbeitnehmer und die reibungslose Einführung neuer Arbeitsabläufe oder sonstige betriebliche Neuerungen.

In seinem Festvortrag sagte Professor Sonntag, dass vor 20 Jahren die Arbeits- und Organisationspsychologie überhaupt kein Thema gewesen sei. Erst Ende der 80er Jahre richtete sich das Augenmerk der Psychologen verstärkt auf betriebliche Abläufe. "Heute sind wir anerkannt und etabliert, unsere Absolventen haben gute Berufsaussichten", erklärte er. Bezogen auf seinen Fachbereich ist Sonntag optimistisch: "Wir sind fit für die Arbeitswelt der Zukunft." Das Drittmittelvolumen betrug im letzten Jahr immerhin 650 000 Euro.

Seit 1993 fördert das Land Baden-Württemberg Spitzenleistungen der Lehre an den Universitäten. Der Landeslehrpreis, der bundesweit einmalig ist, bietet dazu einen wichtigen Anreiz. 1994 wurden auch die Pädagogischen Hochschulen, ein Jahr später die Fachhochschulen des Landes in dieses Förderprogramm aufgenommen. Knapp 170 000 Euro jährlich stehen als Preisgelder zur Verfügung.

Über die Verleihung der Ruprecht-Karls-Preise, des Fritz Grunebaum-Preises und des erstmalig vergebenen Umwelt-Preises der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung wird in der nächsten Ausgabe ausführlich berichtet.

Georg Sposny ende

 

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Updated: 20.02.2002