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Editorial

Zwei Themen stehen auf der hochschulpolitischen Agenda der Universität Heidelberg für das neue Jahr: der Struktur- und Entwicklungsplan 2001-2005 für die gesamte Universität und die Neugliederung der Fakultäten. Der Unispiegel berichtet umfassend in seiner nächsten Ausgabe über beide Themen. Nachdem der Struktur- und Entwicklungsplan die universitären Gremien passiert hat, stellt die Universität ihn der inner- und außeruniversitären Öffentlichkeit vor. Die 615 Jahre alte Ruperto Carola profiliert sich als klassische Volluniversität mit einem breiten Fächer- und Methodenspektrum, das der Vielschichtigkeit der Phänomene in Natur, Gesellschaft und Kultur gerecht werden soll. Ausgezeichnete wissenschaftliche Leistung findet sich an den klassischen Lehrstühlen der Ruperto Carola ebenso wie in interdisziplinären Netzwerken der Exzellenz, die besondere Schwerpunkte der universitären Entwicklung darstellen. Sämtliche Fakultäten und Wissenschaftlichen Einrichtungen stellen sich dem Leser vor. Er findet ein Kapitel über die Zukunftsplanung in Forschung und Lehre, in dem Interdisziplinarität und internationale Orientierung groß geschrieben werden. "Hochschulautonomie durch Struktur- und Wissenschaftsmanagement" ist ein weiteres Kapitel überschrieben, das sich der Binnenorganisation der Ruperto Carola widmet. Der Struktur- und Entwicklungsplan schließt mit Überlegungen zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre. Der Plan macht deutlich, dass sich die Ruperto Carola als "Forschungsuniversität mit forschungsbezogener Lehre" versteht. Ihr besonderes Anliegen ist die Ausbildung exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses. Vor allem in den kleineren Fächern zählt für die Universität die Qualität des akademischen Abschlusses stärker als die Gesamtzahl der Absolventen. Herausragende Felder der Zukunft liegen für die Universität Heidelberg neben dem Wissenschaftlichen Rechnen, den Molekularen Lebenswissenschaften und anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen ebenso in den klassischen wie modernen Geisteswissenschaften, für die das interdisziplinäre Forschungsnetzwerk "Normativität, Religion und Ritual" als Beispiel steht. Der Struktur- und Entwicklungsplan benennt exzellente Schwerpunkte, die aus einem ohnehin hohen Niveau von Forschung und Lehre herausragen. Als Gesamtplan werden nicht die Entwicklungspläne der einzelnen Fakultäten und Wissenschaftlichen Einrichtungen aneinandergereiht, sondern mit Blick auf das Ganze universitätsweite Schwerpunkte gesetzt. Ein Muss für jeden, dem die Ruprecht-Karls-Universität am Herzen liegt. Der Plan folgt dem Motto der 600-Jahr-Feier: Aus Tradition in die Zukunft!

Michael Schwarz ende

 

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Updated: 19.02.2002