Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Startseite der Universität
Presse-Kontakt, WWW-Team Volltext-Suche, E-Mail-Suche, Datenbank-Suche Alle Seiten im Überblick English

Startseite > Presse > Publikationen > unispiegel

Hanns-Josef Ortheil lädt ein in seine Romanwerkstatt

Vor dem Schreiben kommt die Recherche. Das gilt jedenfalls für den Verfasser historischer und biographischer Romane. Doch sind es wohl mehr die nicht dokumentierten Dunkelzonen, die geheimnisvollen Leerstellen, die der dichterischen Phantasie Nahrung geben.
Das ist auch bei Hanns-Josef Ortheil der Fall, Schriftsteller und Professor für Kreatives Schreiben in Personalunion. Angesiedelt in den damaligen Kunstmetropolen Rom, Venedig und Prag kurz vor Ausbruch der französischen Revolution zählen die Helden seiner drei zwischen 1998 und 2000 veröffentlichten Romane zu den bedeutendsten Künstlern ihres Genres: Goethe, Turner und Mozart. Die drei fiktionalen Biographien stehen für die Trias der Künste, ihr Thema kreist um das Werden des Künstlers.

In einem zweiteiligen Gespräch zwischen Ortheil, der 1998 die Heidelberger Poetik-Dozentur innehatte, und seinem Lektor Klaus Siblewski sollen nun die komplexen Entstehungsprozesse am Beispiel des zuletzt veröffentlichten Romans in dieser Reihe – "Die Nacht des Don Juan" – durchsichtig gemacht werden. Seinen besonderen Reiz bezieht der Text aus der bislang von der Mozart-Forschung übersehenen Tatsache, dass der Verführer aller Verführer, nämlich Giacomo Casanova, zur Zeit der Premiere der Don-Giovanni-Oper im Herbst 1786 in Prag weilte und an einer eigenen Fassung des Don-Juan-Stoffs arbeitete.

Der Einblick in die Romanwerkstatt wird gewährt am 1. und 8. Juli, jeweils ab 18.15 Uhr im Hörsaal 14 der Neuen Universität.
ende

 

Zurück

Top

Universität | Fakultäten | Einrichtungen | Studium | Forschung und Kooperation
Stellenmarkt | Termine | Intern | Presse | Alumni/Fördervereine | Projekt IMPULSE
Neues im Netz | Kontakt | Suche | Überblick | English


Page maintained by Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg.
Updated: 06.07.2004