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Neubau der Kinderklinik im Herbst

Bundesregierung finanziert zur Hälfte – Lautenschläger-Stiftung mit 14 Millionen Euro beteiligt
Nach der finanziellen Zusage der Bundesregierung kann nun schon im Herbst mit dem Bau der rund 47 Millionen Euro teuren Kinderklinik begonnen werden. Der Neubau soll 2007 bezogen werden können, weitere zwei Jahre später soll auch der benachbarte Neubau der Frauenklinik fertig sein. Beide Kliniken entstehen im Westen des Klinikrings, an der Tiergartenstraße.

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hatte angekündigt, dass die Ausgaben des Bundes für den Hochschulbau, trotz angespannter Haushaltslage, nicht weiter gekürzt werden, sodass mehr als ein Drittel der von den Ländern neu angemeldeten Projekte sofort begonnen werden können. Dazu gehört der Neubau der Kinderklinik im Neuenheimer Feld, den der Bund zur Hälfte finanziert. Von der Lautenschläger-Stiftung sind knapp 14 Millionen Euro zu erwarten, die „Deutsche Leukämie-Forschungs-Hilfe – Aktion für krebskranke Kinder, Ortsverband Heidelberg e.V.“ sowie Klinikum und Land sind finanziell ebenfalls beteiligt.

Der Neubau wird ein weiteres Teilstück im Klinikring des Neuenheimer Feldes sein, der aus Kopfklinik, der neuen Medizinischen Klinik, der Schwerionenforschung, Frauen- und Kinderklinik besteht. Der Umzug in die neue Medizinische Klinik, die die Ludolf-Krehl-Klinik in der Bergheimer Straße ablöst, steht kurz bevor, die Schwerionenforschung neben der Kopfklinik wird ebenfalls bis 2007 Patienten aufnehmen können. Frauen- und Kinderklinik im Westen des Klinikrings sollen zum Ende des Ausbaus einen gemeinsamen Eingangsbereich an der Tiergartenstraße haben.

Die räumliche Nähe zur Frauenklinik ist Professor Hans-Günther Sonntag vom Vorstand des Klinikums, der sich vom „warmen Regen“ aus Berlin hoch erfreut zeigte, schon aus funktionalen Gründen wichtig; die ursprüngliche Planung hatte noch eine Trennung vorgesehen. Die Kinderklinik wird 90 stationäre Betten bekommen, 30 im tagesklinischen Bereich. Zwischen 500 und 700 Mitarbeiter werden in fünf Abteilungen beschäftigt sein, in der allgemeinen Pädiatrie, der pädiatrischen Kardiologie, der pädiatrischen Neurologie und der Radiologie. Seit Ende 2002 mit den Planungen betreut ist das Architekturbüro Nickl & Partner aus München. Das Universitätsbauamt hat die Projektsteuerung übernommen.
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Updated: 22.04.2004