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Praktikum und Nebenjob

Studentische Unternehmensberatung gegründet
Am Ende hatte Galileo Galilei doch Recht behalten und schließlich unser Weltbild revolutioniert. Letzteres wird eine jetzt in Heidelberg gegründete studentische Unternehmensberatung wohl nicht bewirken, aber das kreative Denken jenseits der Schubladen nimmt auch sie für sich in Anspruch. Daher der Name: GalileiConsult.

Das klingt gut. Und Jonas Bauer, Mitglied des dreiköpfigen Vorstands, lässt keinen Zweifel aufkommen, dass Rat suchende Firmen bei ihnen an der richtigen Stelle sind. Die Idee der studentischen Unternehmensberatung hat ihren Ursprung in Frankreich. In den sechziger Jahren wurden dort so genannte „Junior Enterprises“ gegründet, die man seit den achtziger Jahren auch in Deutschland findet. Jonas Bauer und Mitstreiter wurden von einer entsprechenden Mannheimer Initiative inspiriert. „Dann sind wir durch die Hörsäle getingelt, um nach Leuten zu suchen, die das auch interessieren könnte“, berichtet er. Ergebnis: zwölf Gründungsmitglieder.

Was sie von einer professionellen Unternehmensberatung unterscheidet, ist zunächst einmal die Rechtsform. GalileiConsult ist als gemeinnütziger Verein eingetragen. Die Vorstände arbeiten ehrenamtlich, die mit einem Projekt betreuten Mitarbeiter erhalten einen Tagessatz, der natürlich um ein Vielfaches niedriger liegt als bei professionellen Agenturen, was für ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis sorgt. Klar, gibt Bauer zu, ist man mit den Profis noch nicht ganz auf Augenhöhe, doch selbstbewusst genug, um sich dem Wettbewerb zu stellen. Die wichtigsten Voraussetzungen? „Flexibel denken, analytisch denken, sich in allerkürzester Zeit in neue Sachverhältnisse einarbeiten können“. Hinzu kommt fachliche Kompetenz, die sich die Mitarbeiter während ihres Studiums gerade erarbeiten. Generelles Ziel von GalileiConsult ist es denn auch, den immer wieder geforderten Praxisbezug der Studierenden zu intensivieren. Wenn dabei nebenbei auch noch ein attraktives Taschengeld herausspringt – um so besser. Kleinere Aufträge konnte man sogar schon vor der offiziellen Gründung an Land ziehen, etwa den Aufbau eines Internetshops. Jetzt kommt es darauf an, munter Akquise zu betreiben.

Weitere studentische Mitarbeiter sind übrigens willkommen, und nicht nur solche mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund. Jonas Bauer, der selbst Volkswirtschaftslehre studiert, verweist darauf, dass ihrem Team auch Studierende der Fachrichtungen Psychologie, Medizin, Physik und Jura angehören – nichts Ungewöhnliches für eine Unternehmensberatung, die in ihrer Arbeit schließlich interkulturell und interdisziplinär gefordert ist. Und Dozenten und Professoren der Ruperto Carola sind ebenfalls eingeladen – ein Kuratorium wartet darauf, besetzt zu werden.

Infos: www.galileiconsult.de
of ende

 

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Updated: 22.04.2004