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Auf dem Weg nach Europa

Delegation um Rektor Miklós Kengyel von der Andrássy Universität zu Gast in Heidelberg
Die Andrássy Deutschsprachige Universität Budapest (AUB) hat im September 2002 den Studienbetrieb aufgenommen. Sie ist eine postgraduale ungarische Universität, mit dem Auftrag, eine aus Ost und West stammende Elite für Führungsaufgaben in internationalen Angelegenheiten heranzubilden. Gründungspartner sind neben Ungarn, die Republik Österreich, das Land Baden-Württemberg und der Freistaat Bayern.
Zu Besuch am Neckar

Zu Besuch am Neckar: Der Rektor der Andrássy Universität Budapest, Prof. Miklós Kengyel (2.v.l.), Kanzler Bálint Szekér (l.) sowie Prof. Ulrich Hufeld (Mitte) beim Heidelberger Rektor Prof. Peter Hommelhoff (2.v.r.) und Alt-Kanzler Siegfried Kraft (r.). Foto : Welker

Partneruniversität der Andrássy-Universität in Baden-Württemberg ist die Ruprecht-Karls-Universität. Heidelberg wirkt im Auftrag der Landesstiftung Baden-Württemberg am Aufbau mit und fördert insbesondere den Studiengang „Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften“. Der Delegation aus Budapest, die jetzt für einen Besuch an der Ruperto Carola weilte, gehörten neben Rektor Prof. Dr. Miklós Kengyel auch Kanzler Bálint Szekér sowie Prof. Dr. Ulrich Hufeld an – einer von zwei Heidelberger Professoren, die an der rechtswissenschaftlichen Fakultät lehren. In einem Gespräch mit der Rhein-Neckar-Zeitung und dem Unispiegel gaben die drei Auskunft über die bisherige Entwicklung und die Perspektiven ihrer Hochschule.

Miklós Kengyel betonte, dass „die deutsche Sprache eine große Rolle in Mitteleuropa“ spiele, weshalb „die Deutschsprachigkeit für unsere Universität einen hohen Anspruch und zugleich eine kulturelle Mission“ bedeute. Gleichzeitig sei „die deutsche Rechtskultur traditionell nicht weit von derjenigen in Ungarn und Mitteleuropa entfernt“, weshalb man auch in dieser Hinsicht die vergleichende Staats- und Rechtswissenschaft als ein „fruchtbares Arbeitsfeld“ bezeichnen könne. Ulrich Hufeld ergänzte, dass man in Budapest „die kontinentaleuropäische Rechtskultur“ pflege: „Wir suchen Gemeinsamkeiten der Rechtsordnungen und beschäftigen uns mit Europarecht. Rechtsvergleichung im Zeichen des Europarechts und interdisziplinäre Offenheit – das zeichnet die Fakultät aus.“ Angestrebt mit den Partneruniversitäten ist eine gemeinsame Doktorschule.

Wie der Kanzler der Andrassy-Universität Bálint Szekér ausführte, sei „der Bekanntheitsgrad der Universität durch die vielen Medienberichte inzwischen recht hoch – auch, weil die AUB ein Kulturzentrum für die deutsche Sprache werden will: Neben den wissenschaftlichen sollen viele gesellschaftliche Veranstaltungen stehen, die wir etwa gemeinsam mit dem Goethe-Institut in Budapest organisieren wollen.“

Ungarn wie seine Nachbarländer stehen vor dem Beitritt in die Europäische Union. Kengyel ist freilich überzeugt davon, „dass die Regionen auch in Zukunft eine wichtige – und vielleicht eine noch wichtigere – Rolle spielen werden. Die mitteleuropäischen Staaten bilden eine solche Region, die eine starke Tradition deutscher Kultur – etwa der deutschen Sprache und der deutschen Wissenschaft – aufweist. Dieser Aspekt ist ein wichtiger Anknüpfungspunkt bei unserem Weg über Mitteleuropa nach Europa.“

Den vollständigen Wortlaut des Interviews finden Sie im Internet unter: www.uni-heidelberg.de/presse/news03/2312andr.html

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Updated: 11.02.2004