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Bündelung von Kompetenz

Universitätsrat hat einen neuen Vorsitzenden: Dr. Dr. Peter Bettermann
Auf seiner ersten Sitzung in neuer Besetzung (siehe Unispiegel 4/2003) hat der Heidelberger Universitätsrat Dr. Dr. Peter Bettermann zum Vorsitzenden gewählt. Bettermann ist persönlich haftender Gesellschafter der Freudenberg und Co KG in Weinheim sowie Sprecher der Unternehmensleitung. In seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender wurde Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Dr. Paul Kirchhof von der Juristischen Fakultät bestätigt.
Dr. Dr. Peter Bettermann ( links) ist neuer Vorsitzender des Universitätsrats. Neben ihm: Dr. Cartellieri

Dr. Dr. Peter Bettermann ( links) ist neuer Vorsitzender des Universitätsrats. Neben ihm: Dr. Cartellieri, der Vorsitzende des Universitätsrats in seiner ersten Amtszeit. Dahinter: Prof. Dr. Paul Kirchhof, der alte und neue stellvertretende Vorsitzende, im Gespräch mit Ehrensenator Manfred Lautenschläger, der dem Universitätsrat als externes Mitglied anghört. Foto : privat

"Die Universität ist zwar kein Wirtschaftsunternehmen", so Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff. "Sie wird aber bei der Gestaltung organisatorischer Abläufe und Strukturen von den Erfahrungen der Industrie profitieren. Als Wissenschaftler und Manager personifiziert Dr. Bettermann den Transfer von know how aus der Praxis. Die Universität schätzt sich glücklich, ihn als Vorsitzenden des höchsten strategischen Entscheidungsgremiums gewonnen zu haben."

Bettermann, der das Amt von Dr. Cartellieri übernimmt, ist eine von sechs universitätsexternen Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Sie bringen externen Sachverstand in das oberste Leitungs- und Kontrollgremium ein. Die Gruppe der sieben internen Mitglieder wird aus den Statusgruppen der Universität gebildet. Durch sie ist dem Rat die ständige Rückkoppelung mit den Erfahrungen universitärer Akteure möglich. Für Hommelhoff hat sich das Zusammenspiel bewährt: "Von den externen Mitgliedern des Universitätsrates kommen Impulse für die Professionalisierung der Universität. Die internen Mitglieder verhindern, dass der Rat abgehoben von der universitären Praxis agiert. Diese Doppelstruktur verleiht dem Universitätsrat eine Bündelung von Kompetenz und gibt ihm besondere Schlagkraft."

Der Universitätsrat kann mit einem "Aufsichtsrat" in der privaten Wirtschaft verglichen werden. Er wird alle drei Jahre neu gewählt und tagt drei- bis viermal im Jahr. Seine Aufgabe besteht darin, das Rektorat in Fragen der strategischen Entwicklung zu beraten. Nach dem Auslaufen des Solidarpaktes 2007 wird sich die Universität neu positionieren müssen. Die Weichen sind bereits jetzt zu stellen. Der Universitätsrat begreift Veränderung als Chance und möchte mit allen Mitgliedern der Universität, insbesondere mit dem Senat als höchstem akademischen Gremium, einen konstruktiven und fruchtbaren Dialog führen, um die anstehenden Veränderungen zu meistern.

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Updated: 10.12.2003