Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Startseite der Universität
Presse-Kontakt, WWW-Team Volltext-Suche, E-Mail-Suche, Datenbank-Suche Alle Seiten im Überblick English

Startseite > Presse > Publikationen > unispiegel

International und interdisziplinär

Das Heidelberg Center fpr American Studies (HCA) in der Aufbauphase
Eine Initiative Heidelberger Hochschullehrer führte im Mai 2003 zur Gründung des Heidelberg Center for American Studies (HCA) als interdisziplinäres Forschungszentrum. Zum Wintersemester 2004/05 wird nun ein einjährigen Aufbaustudiengang in englischer Sprache angeboten: Für 25 Studenten aus dem In- und Ausland, die ein Diplom, M.A. oder Staatsexamen vorweisen können und sich zusätzlich Kompetenz über und für die USA aneignen wollen.

Veranstaltungen in zehn Fächern wie Geschichte, Jura, Theologie und Wirtschaftswissenschaften stehen auf dem Stundenplan. Die Fachkurse des ersten Semesters können auch von Heidelberger Studenten besucht werden. Rhetorik, Präsentation und Internetauftritt sollen ebenfalls gelehrt werden. Darüber hinaus sind Exkursionen und Praktika in amerikanischen Institutionen Teil des neuen Master-Programms. "Wir wollen für eine wissenschaftlich begründete Information über Amerika sorgen", sagt Detlef Junker, Professor für amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg und Gründungsdirektor des HCA. "Der Studiengang soll interdisziplinär ausgerichtet sein, weil kein einzelnes Fach diese Information beschaffen kann."

Die Ringvorlesung "Typisch Amerikanisch" an der Universität Heidelberg, an der sich in den vergangenen zwei Semestern Dozenten der verschiedenen Disziplinen beteiligten, bot bereits einen Vorgeschmack auf das Angebot des HCA, das in Zukunft auch als Forum und Forschungszentrum fungieren will. "Es gibt keine Reformdebatte in Deutschland, in der Amerika nicht entweder als Schreckbild oder Vorbild auftaucht", sagt Junker. "Amerika ist die einzig verbliebene Supermacht, und wir müssen uns mit den USA auseinandersetzen."

Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt überwiegend aus privaten Spenden, die auch für Stipendien für die Studierenden verwendet werden sollen. Denn wer nach "weltweiter Ausschreibung" am HCA studieren darf, muss eine Studiengebühr von 5000 Euro aufbringen. Für die Startphase von fünf Jahren konnten bereits eine Million Euro eingeworben werden. Manfred Lautenschläger, Ehrensenator der Universität Heidelberg, hat darüber hinaus die 200 Quadratmeter Büroräume in der Schillerstraße 4-6 zur Verfügung gestellt. Doch bis die ersten Studenten den Flur in der Schillerstraße füllen, gibt es noch viel zu tun: hinter den Türen, wo sich momentan zwölf Mitarbeiter um Programm, Unterbringung und Fund-Raising kümmern.

Anne Allmeling ende

 

Zurück

Top

Universität | Fakultäten | Einrichtungen | Studium | Forschung und Kooperation
Stellenmarkt | Termine | Intern | Presse | Alumni/Fördervereine | Projekt IMPULSE
Neues im Netz | Kontakt | Suche | Überblick | English


Page maintained by Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg.
Updated: 10.12.2003