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Gemischtes Doppel

Orientierung: 4. Frauentag der Universität
Wer noch immer glaubt, Mathematik sei trocken und Physik unerreichbar, der wurde auf dem 4. Frauentag der Universität Heidelberg eines Besseren belehrt. Zahlreiche Vertreterinnen verschiedener Studiengänge hatten sich im Psychologischen Institut eingefunden, um diesem Vorurteil ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

Der Frauentag richtete sich diesmal speziell an Schülerinnen der Oberstufe und an Studentinnen in den Anfangssemestern. Ziel der Veranstaltung war nicht nur, den Teilnehmerinnen einen Überblick über das breit gefächerte Studienangebot der Universität zu verschaffen und bei der Orientierung im Studium behilflich zu sein. Gezeigt werden sollte auch, dass Frauen in der Forschung stark dabei sind. Die Begrüßung und Eröffnung erfolgte durch Prof. Dr. Dominique Lattard, Frauenbeauftragte der Universität. Am Vormittag standen den Teilnehmerinnen 30 Veranstaltungen in parallel stattfindenden Themenkreisen zur Wahl, in denen wissenschaftliche Vorträge gehalten wurden. Darüber hinaus präsentierten verschiedene Institutionen und universitäre Einrichtungen ihre Aktivitäten und Angebote im Foyer des Instituts bei einer Infobörse.

Nach einer Pause ging es dann am Nachmittag weiter mit den Gesprächsschwerpunkten "Studienschwerpunkte und Berufsorientierung – das gemischte Doppel" und "Abenteuer Forschung". Bei letzterem konnten sich Studentinnen in den Abschlusssemestern und Doktorandinnen über die Möglichkeiten, als Wissenschaftlerinnen zu arbeiten, informieren. Die Professorinnen Dominique Lattard (Naturwissenschaften), Christiane v. Stutterheim (Sprachwissenschaft) sowie Elisabeth Schwarz (Medizinische Forschung) berichteten hier über ihren Werdegang als Wissenschaftlerinnen sowie ihre Forschungstätigkeit und diskutierten mit den Teilnehmerinnen die vielen Fragen von Begeisterung und Belastung des Berufs Wissenschaftlerin.

Die Referentinnen aus den Bereichen Chemie, Physik, Mathematik, Informatik, Psychologie, Pädagogik, Pharmazie und Medizin gaben sich viel Mühe, ihr Fach und seine Besonderheiten vorzustellen. Wer hätte gedacht, dass die Mathematik alles andere als trocken ist: Gezeigt wurde, wie Bewegungen von Laufrobotern berechnet werden, von denen die Medizin in Form von neuen Prothesen für querschnittsgelähmte Menschen profitieren könnte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren freilich auch, dass sich noch immer nur sehr wenige Frauen für einen naturwissenschaftlichen Studiengang entscheiden, nicht zuletzt aus Angst, mit den männlichen Kommilitonen nicht mithalten zu können. Hier konnten Bedenken jedoch aus dem Weg geräumt werden.

Dr. Gabriele Reich, die über das Studium der Pharmazie informierte, fasste die Situation wie folgt zusammen: "Es gibt einige Schülerinnen, die sich in ihrer Studienwahl noch nicht ganz sicher sind und schwanken, ob sie in den naturwissenschaftlichen Bereich gehen sollen. Und dann entscheiden sie sich aus unberechtigten Bedenken heraus für ein Studium im sozialen Bereich oder in den Geisteswissenschaften. Daher ist es nötig, sie über die naturwissenschaftlichen Studiengänge zu informieren, auch um ihnen ein Stück weit die Angst zu nehmen."

Franziska Brettschneider ende

 

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Updated: 16.10.2003