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Silbermedaille

Spitzenposition bei Humboldt-Ranking 2003
Erneut hat die Universität Heidelberg im Ranking der Alexander von Humboldt-Stiftung eine Spitzenposition erreicht. Es stützt sich auf die Zahl von Gastwissenschaftlern pro 100 Professoren und ist "ein sehr zuverlässiger Indikator der internationalen Attraktivität einer Hochschule und somit ihrer Reputation und ihrer Qualität als Forschungseinrichtung", so Prorektor Prof. Dr. Angelos Chaniotis.

Im Vorjahr errang Heidelberg den dritten Platz, dieses Jahr den zweiten. Chaniotis: "Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Stipendiaten und Preisträger der AvH-Stiftung, die die Universität Heidelberg als Ort ihres Forschungsaufenthaltes gewählt haben, aus den in der Forschung führenden Nationen kommen – den USA, EU-Staaten, Japan und Australien." Dieses Ergebnis "zeigt das sehr hohe Ansehen, das die Ruperto Carola unter den deutschen Universitäten genießt".

Das Ranking, in dem die Universitäten des Landes Baden-Würrtemberg insgesamt hervorragend abschnitten, zeigt auch die Leistung weniger ausgewählter forschungsintensiver und leistungsstarker Universitäten und bestätigt damit die Ergebnisse analoger Untersuchungen. Rund die Hälfte der Aufenthalte verteilen sich auf 23 Hochschulen, bilanziert Prorektor Chaniotis – ebenso beachtlich wie die Tatsache, dass rund 60% aller Promotionen in 20 Universitäten stattfinden.

"Dies macht erneut deutlich, dass die forschungsintensiven Universitäten eine differenzierte Behandlung und eine differenzierte Finanzierung brauchen, insbesondere in Deutschland, wo die Universitäten der wichtigste Ort der Grundlagenforschung sind", sagt Chaniotis. Unter den Fächern, Instituten und Einrichtungen mit den höchsten absoluten Zahlen von Humboldt-Stipendiaten in den letzten zehn Jahren seien die Physik, die Philosophie, die Physikalische Chemie, die Mathematik, Theologie, Ur- und Frühgeschichte, das Südasien-Institut, die Organische Chemie, die Alte Geschichte, die Molekulare Biologie, Germanistik und Anorganische Chemie zu nennen.

Hier ist die enorme Attraktivität der Geisteswissenschaften, vor allem der sog. kleinen Fächer, zu betonen, die somit einen beachtlichen Beitrag zur Internationalisierung der Universität Heidelberg, aber auch zum internationalen Ansehen der deutschen Wissenschaft und somit zum Überleben der deutschen Sprache als Wissenschaftssprache leisten. Fächer mit nur zwei Professoren, wie die Ur- und Frühgeschichte und die Alte Geschichte, können genau so viele Humboldt-Stipendiaten wie die gesamte Juristische Fakultät vorweisen. Derartige Erfolge der Universität Heidelberg sind zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass die Ruperto Carola als Volluniversität ein breites Spektrum von Fächern vertritt und sich um eine starke interdisziplinäre Vernetzung der Fächer bemüht.

Für ihr aktuelles Ranking hat die Alexander von Humboldt-Stiftung eine verbesserte Methodik erarbeitet. Bei der Attraktivität deutscher Hochschulen für internationale Spitzenforscher liegt die Universität Heidelberg mit 159 Gastwissenschaftlern – das sind 34,05 pro 100 Professuren – auf Platz zwei nach Spitzenreiter Konstanz.

Bei den "Humboldtianern" handelt es sich um Forscher, die sich ihre Kooperationspartner an den führenden Institutionen der Welt aussuchen können. "Das Ergebnis ist eine Abstimmung mit den Füßen, die belegt, welche Hochschulen in Deutschland auch international von Forschern wahrgenommen werden", schreibt die Stiftung in einer Pressemitteilung. Das Humboldt-Ranking wertet aus, auf welche Einrichtungen die Forschungsaufenthalte im Erhebungszeitraum von 1998 bis 2002 entfielen.

MS ende

 

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Updated: 09.07.2003