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Neue Dimensionen der Internationalisierung

Facettenreich: Jahresbericht 2002/2003 vom Rektorat in öffentlicher Sitzung des Senats vorgestellt
In einer öffentlichen Sitzung des Senats hat das Rektorat der Universität unter Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Hommelhoff den Jahresbericht für 2002/2003 vorgelegt. Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 1. April 2002 bis 31. März 2003. Der Text ist im Internet unter www.rektorat.uni-heidelberg.de/02_03/ nachzulesen und in der Druckversion bei der Pressestelle erhältlich.
Dahinter steckt immer ein kluger Kopf: Die Lektüre des Jahresberichts lohnt sich.

Dahinter steckt immer ein kluger Kopf: Die Lektüre des Jahresberichts lohnt sich. Foto : Fink

Für Rektor Hommelhoff sind die Auswahlverfahren für Studienbewerber, die in dieser Zeitspanne verfeinert und umfangreich eingeführt wurden, von besonderer Bedeutung. "Wir haben den Wettbewerb um die besten Köpfe verstärkt, und das bedeutet auch den Wettbewerb um die besten Studierenden". Exzellenz in der Lehre werde gewährleistet durch exzellente Lehrer und exzellente Schüler. Heidelberg werde zum Vorreiter in der Auswahl der besten Studierenden.

Die für Lehre zuständige Prorektorin Prof. Dr. Silke Leopold referierte über die unternommenen Anstrengungen, neue Studiengänge zu entwickeln. Neu eingerichtet wurde der Master-Studiengang "Humanmedizin mit betriebswirtschaftlicher Qualifikation". Zahlreiche weitere BA/MA-Studiengänge "sind in einem weit fortgeschrittenen Stadium der Planung oder Einrichtung".

Der Prorektor für Internationale Angelegenheiten, Prof. Dr. Angelos Chaniotis, ging auf aktuelle Tendenzen der Internationalisierung der Ruperto Carola ein: "Eine neue Dimension wurde durch den Export von Lehrangeboten ins Ausland eröffnet." Nach den überaus positiven Erfahrungen mit der "Schule des Deutschen Rechts", die in einer Zusammenarbeit mit der Universität Mainz und der Jagiellonen-Universität in Krakau etabliert ist, wurden weitere Aktivitäten in diesem Bereich in Ungarn, Chile und Vietnam in Angriff genommen.

"Als erste Universität des Landes betreibt die Ruperto Carola ihre Rechnungslegung nach den Grundsätzen eines Landesbetriebs", berichtete Kanzlerin Romana Gräfin vom Hagen. "Kaufmännisches Rechnen löst die traditionelle Kameralistik ab. Das bedeutet: mehr Transparenz und mehr Gestaltungsfähigkeit im Einsatz ihrer finanziellen Ressourcen." Zum ersten Mal werden die Vermö-gensverhältnisse einer Universität offen gelegt.

Im Hinblick auf die Verkehrserschließung des Neuenheimer Felds ging der Rektor auch auf die Schwierigkeiten bei der (politischen) Realisierung der fünften Neckar-querung ein. "Die Universität wird sich weiter dafür einsetzen müssen, wenn sie im sich zunehmend verschärfenden Wettbewerb ihren Spitzenplatz nicht verlieren will. Die Universität ist der größte Arbeitgeber in der Stadt. Mit der Realisierung der in Planung befindlichen Projekte Schwerionenbeschleuniger, Comprehensive Cancer Center und Einrichtung eines Internationalen Therapiezentrums mit Patientenhotel werden zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. Die Stadt wird sich also entscheiden müssen, ob sie ihre Attraktivität als Wissenschaftsstandort erhalten und stärken oder das Neuenheimer Feld durch Vernachlässigung der Standortvorteile vor allem bezüglich der Erreichbarkeit durch Patienten verkümmern lassen will" (Hommelhoff).

Mit einer ungewöhnlich großzügigen Spende in Höhe von 13,8 Mio. Euro ermöglicht Ehrensenator Manfred Lautenschläger der Universität den Neubau der Kinderklinik. "Das Engagement von Herrn Lautenschläger ist einmalig in der Nachkriegsgeschichte der Universität Heidelberg", schreibt Rektor Hommelhoff in der vollständigen Fassung des Jahresberichts. Der Neubau der Kinderklinik mit 90 Betten soll bereits 2007 bezugsfertig sein und ist mit 45 Mio. Euro veranschlagt. Bei der Planung wird das heute selbstverständliche "rooming-in", die Begleitung der Kinder durch einen Elternteil, berücksichtigt. Damit soll für die kleinen Patienten ein Umfeld geschaffen werden, in dem sie sich wohlfühlen. Dies war neben der Bereitstellung einer hochwertigen medizinischen Versorgung ein besonderes Anliegen von Ehrensenator Lautenschläger. Ihm und weiteren Stiftern und Sponsoren gelte der besondere Dank der Universität.

Michael Schwarzende

 

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Updated: 09.07.2003