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Schöner essen

Marstallmensa mit neuer, beeindruckender Innengestaltung
Endlich nach Umbauarbeiten wieder geöffnet: der Marstallhof. Seit 1921 wird dort das ehemalige Zeughaus (1520 erbaut) als Mensa betrieben – eine der ältesten und traditionsreichsten Mensen ihrer Art in Deutschland.
16 Jahre nach der letzten Renovierung hat man das 1520 erbaute Zeughaus, das seit 1921 als Mensa betrieben wird, in nur neun Monaten umgebaut.

Streckenweise kommt man sich fast wie in einem Raumschiff vor: 16 Jahre nach der letzten Renovierung hat man das 1520 erbaute Zeughaus, das seit 1921 als Mensa betrieben wird, in nur neun Monaten umgebaut. Foto : Altenkirch

In den letzten Jahren zeigte sich, dass die Infrastruktur, die Funktionalität, die bauliche und innenarchitektonische Gestaltung wie auch die gastronomischen Möglichkeiten nicht mehr ganz den heutigen studentischen Bedürfnissen und Ansprüchen entsprachen und außerdem die letzte Renovierung bereits 16 Jahre zurück lag. Daher nahm das Studentenwerk mit Unterstützung von Seiten des Landes einen grundlegenden Umbau dieses altehrwürdigen Gebäudes in Angriff, als Bauherr und Projektleiter fungierte das Universitätsbauamt.

Das Gebäude wurde so umgestaltet, dass es weiterhin als Mensa fungiert und darüber hinaus als Bar und Club samt Bühne dazu einlädt, Live-Musikevents und größere Veranstaltungen wie Stand-up-Comedy, Lesungen, Filmvorführungen oder Discos zu veranstalten. Dabei galt es, den unverwechselbaren Charakter des Gebäudes zu erhalten. Aus diesem Grund wurde beim Umbau unter anderem darauf geachtet, das Mauerwerk unter den Spitzbögen zu entfernen und die zugemauerten Fenster zu öffnen, um die ursprüngliche Größe und Helligkeit des über 100 Meter langen Gebäudes wieder herzustellen. Nun erstrahlt das Zeughaus wieder in neuem Glanz.

Verwendet wurden ausschließlich natürliche Materialien: Steinboden aus Schiefer und Holzbeplankungen. Von großer Modernität zeugen die roten Fliesen, der sparsam verwendete Stahl, die großen Glasflächen und die schlichte weiß-graue Farbgebung der Wände. Die neuen Möbel aus Eichenholz wirken einfach, robust und sind zugleich zeitgemäß. Ein eigens engagiertes Lichtplanungsbüro hat fantastische Lichtinszenierungen geschaffen. Der riesige Raum kann nun in allen Farben des Regenbogens erstrahlen – von Aquariums-Grün bis zu Terracotta-Orange.

Schön anzuschauen und sehr nahrhaft ist das "Bunte Buffet" im ehemaligen Ostflügel. An offenen Theken gibt es dort eine große Auswahl an leckeren kalten und warmen Gerichten – vom knackfrischen Salat über italienische Pasta bis zum frischen Fisch – mal mediterran, mal asiatisch angehaucht und stets von bester Qualität. Bezahlt wird nach Gewicht. Gänzlich verwandelt präsentiert sich auch der ehemalige Westflügel. In angenehmer und gemütlicher Lounge-Atmosphäre kann man hier nicht nur einen Drink oder einen Dreieck-Wrap zu sich nehmen, sondern auch verschiedene Live-Events erleben: Musikkonzerte, Kleinkunst, Kabarett, Theater oder auch die schon legendäre Offene Bühne. Und für den richtigen Sound sorgt eine moderne Musikanlage. Während das kulinarische Angebot im Ostflügel von 11.30 Uhr bis 22 Uhr (Montag bis Freitag) genutzt werden kann, öffnet der Westtteil seine Glasfronten für Besucher gar bis 1 Uhr nachts.

Laut Cornelia Aichele, Sprecherin des Studentenwerks, hat sich der Umbau gelohnt. Die Studierenden haben das neue Angebot angenommen, die Mensa ist "total voll" und das Essen werde "gelobt". Das ehemalige Lagerhaus mausert sich zum "Szenetreff".

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Updated: 09.07.2003