Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Editorial

"Die globale Charmeoffensive zeigt Wirkung", textete "Die Zeit" Anfang Juni. Fast jeder fünfte Studienanfänger in Deutschland habe heute einen ausländischen Pass. Nun war "Charme" – oder besser gesagt: die Mischung aus akademischer Qualität und Mythos Heidelberg – schon immer ein Markenzeichen in aller Welt. Wie attraktiv ist die Ruprecht-Karls-Universität für ausländische Studierende denn zurzeit exakt? – Im Jahresbericht des Rektorats finden wir Zahlen. 5144 Studentinnen und Studenten aus dem Ausland waren im Wintersemester 2002/2003 hier eingeschrieben, das sind 20,6 Prozent. Wenn nun "Die Zeit" in Frage stellt, ob "die richtigen Gäste" nach Deutschland kommen, also tatsächlich die künftigen Eliten, so kann Heidelberg hier einen erfreulichen Trend melden: 35,3 Prozent aller an der Universität Heidelberg eingeschriebenen Doktoranden – exakt 624 – kommen aus dem Ausland. Die neuesten Zahlen von mehr als 10 000 Zulassungsanträgen aus dem Ausland pro Jahr zeigen jedoch auch, dass Heidelberg immer stärker die Chance wahrnehmen kann, aus den Bewerbern die "richtigen" zu wählen. Wie wichtig sie sein können, als Botschafter im vielschichtigen Sinn, verdeutlicht das Beispiel Mario Fernández (siehe Seite 5). Er studierte in den 70-er Jahren in Heidelberg Politische Wissenschaft und wurde 1981 bei Dieter Nohlen promoviert. Seit der Demokratisierung Chiles 1990 gehörte er der chilenischen Regierung an, als Verteidigungsminister, Generalsekretär der Präsidentschaft, nun als Botschafter seines Landes in Deutschland. Wer könnte, im wahrsten Sinne des Wortes, ein besserer Botschafter sein?
Michael Schwarz ende

 

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Updated: 09.07.2003