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Medienluft schnuppern

Grünes Licht für Lehrredaktion – Angebot für alle Studierenden
Zum Sommersemester 2003 startet an der Ruprecht-Karls-Universität eine multimediale Lehrredaktion. Jeder Interessierte kann in Praxisseminaren journalistisches Handwerkzeug erlernen und danach Mitglied eines professionell geleiteten Redaktions-Teams werden. Zur Finanzierung konnte die Pressestelle der Universität Drittmittel bei der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) einwerben.
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Gekocht wird mit Wasser. Das gilt auch für die mitunter glamouröse Medienwelt. Journalismus ist und bleibt Handwerk und nicht (Super-) Starkult. Dieses Handwerk kann man lernen. Ab dem Sommersemester 2003 auch an der Universität Heidelberg. Warum? Ganz einfach: Medienkompetenz ist nicht nur für angehende Journalisten von Bedeutung. Ob Wissenschaftler oder Entscheidungsträger in der freien Wirtschaft – wer ein Studium absolviert, bekommt es mit den Medien zu tun. Und in diesem Spiel kann nur gewinnen, wer die Regeln kennt. Egal auf welcher Seite des Schreibtisches man sitzt, ob man Interviewer oder gefragter Gesprächspartner ist: Es gilt, das erworbene Fachwissen erfolgreich einzusetzen. Darüber hinaus werden Kommunikationsfähigkeit und Schreibstil, sowie das Herausarbeiten und Präsentieren einer Botschaft geschult. Schlüsselkompetenzen also, die im Bewerbungsgespräch einen entscheidenden Vorteil bringen.

Das Projekt HeidelR@d wird in drei Phasen gestartet. Zunächst werden sechs Einführungskurse über die "Legosteine" des Journalismus angeboten. Teilnehmer werden darin unter anderem in die Geheimnisse von Nachrichten, Interview und Reportage eingeführt. Exkursionen zu Redaktionen und Radiosendern sowie professionelle Referenten sorgen für eine gesunde Mischung aus Anspruch und Spaß. In einem Wochenendseminar für Fortgeschrittene wird in Phase 2 die erste Produktion "zusammengebastelt". Erfolgreiche Kursteilnehmer werden in der dritten Phase in die Lehrredaktion übernommen. Unter professioneller Anleitung entstehen dort aus den "Legosteinen" multimediale Publikationen. Zeitungsartikel, Hörfunkreportagen, web-tv, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Um Praxisnähe und Motivation zu fördern, wird HeidelR@d mit Medienunternehmen zusammenarbeiten; außerdem mit nicht-kommerziellen Projekten wie RadioAktiv (www.radioaktiv-online.de) und dem Patientenradio der Uniklinik. Als Schnittstelle dient das Internet Hoch-schulradio IHR (www.ihronline.de). Dieses LfK-Projekt vernetzt Medienprojekte an Hochschulen in ganz Baden-Württemberg miteinander.

Da die Pressestelle der Universität erhebliche Drittmittel bei der Landesanstalt für Kommunikation (www.lfk.de) einwerben konnte, ist die Teilnahme für Studierende kostenlos. Organisatorisch wird HeidelR@d durch das Zentrum für Studienberatung und Weiterbildung, ZSW, unterstützt. In dessen Räumen (Friedrich-Ebert-Anlage 62, Heidelberg) werden auch die Seminare abgehalten.

Bei HeidelR@d können Studierende aller Fakultäten mitmachen, journalistische Vorerfahrung ist nicht erforderlich. Der erste Kurs beginnt im Mai. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das Internet, unter www.uni-heidelberg.de/studium/careerservice.html.

Nils Birschmann ende

 

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Updated: 29.04.2003