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Affe und Prinzessin

Filmpreis: Psychologen vergeben "Award"
Anstrengung und Kälte hat er noch nicht vergessen. "Zweieinhalb Stunden in Shorts durch den verschneiten Wald zu laufen war kein Vergnügen", sagt Tobias Vogel (25), Psychologie-Student an der Universität Heidelberg. Doch die Mühe hat sich gelohnt: Zusammen mit seinen gleichaltrigen Kommilitonen Axel Konrad und Markus Neumann erhielt er den ersten "Student Prince Award" für den besten studentischen Lehrfilm. Das Psychologische Institut hatte den Wettbewerb im vergangenen Wintersemester ausgeschrieben. Die Aufgabe: psychologisches Wissen in einem selbstgedrehten Film alltagsgerecht zu vermitteln.
Affe und Prinzessin

Fast wie bei der Oscar-Verleihung. Foto : Reuschenbach

"Wir sind ziemlich stolz auf die Ergebnisse", sagte Bernd Reuschenbach bei der Preisverleihung Anfang Februar. Zusammen mit Bärbel Maier-Schicht hatte er das Seminar "Psychologischer Lehrfilm" betreut. Im voll besetzten Hörsaal des Psychologischen Instituts wurden die vier nominierten Streifen präsentiert: Wie Passanten reagieren, wenn sie auf der Straße angesprochen werden, zeigte ein Film, wie Lächeln entsteht, ein anderer. Dafür hatten die Studenten ihre Kommilitonen beim "Baggern" auf der Hauptstraße beobachtet, Affen im Zoo gefilmt, sich als König und Prinzessin verkleidet – und in wochenlanger Arbeit das Material zusammengeschnitten.

"Besonders wichtig ist das ‚breakfast value'", erklärte Susanne Decker von der Filmakademie Ludwigsburg, die den Studenten beim Schneiden zur Seite stand. "Wenn ich morgens noch über den Film vom Vorabend reden will, ist das ein gutes Zeichen." Das Publikum stimmte über Anspruch, Kreativität, technische und zielgruppengerechte Umsetzung der Filme ab. Den von Apple gesponsorten I-Pot räumte "Der magische Raum" ab, der eine optische Täuschung erklärt: Sie lässt einen kleinen Menschen groß und einen großen Menschen klein erscheinen. In ein Märchen verpackt, ist der angewandte Trick sogar für Kinder nachvollziehbar. Als Drehort hatten die Psychologie-Studenten das Schloß Auerberg in Bensheim ausgesucht und – um die Geschichte des mittelalterlichen Bettelmanns glaubwürdig erscheinen zu lassen – den kalten, verschneiten Wald.

Anne Allmeling ende

 

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Updated: 29.04.2003