Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Startseite der Universität
Presse-Kontakt, WWW-Team Volltext-Suche, E-Mail-Suche, Datenbank-Suche Alle Seiten im Überblick English

Startseite > Presse > Publikationen > unispiegel

Forschung und Lehre unter einem Dach

Neubau des Kirchhoff-Instituts für Physik bezogen: Vielfältiges Raumangebot auf 7300 Quadratmetern Nutzfläche
Das Kirchhoff-Institut für Physik (KIP) entstand im November 1999 aus einer Zusammenlegung der Institute für Angewandte Physik (IAP) und für Hochenergiephysik (IHEP). Ende des vergangenen Jahres wurde der erste Bauabschnitt des Heidelberger Physikneubaus im Neuenheimer Feld bezogen.
Neubau des Kirchhoff-Instituts im Neuenheimer Feld

Höchste gestalterische Qualität und funktionaler Anspruch: Neubau des Kirchhoff-Instituts im Neuenheimer Feld. Foto : Welker

"Auch Wissenschaft braucht Ambiente, braucht Atmosphäre." Mit diesen Worten begann Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff seine Rede zur Eröffnung des Physik-Neubaus im Neuenheimer Feld. "Was in Klöstern und Kirchen der Kreuzgang war, Orte, die zur Reflexion anregen, ist heute in den wissenschaftlichen Großeinrichtungen der Universitäten, Institute und Labors ungleich schwieriger zu verwirklichen. Aber es kann gelingen." Atrium und begrünter Innenhof "werden sowohl Intimität als auch Öffentlichkeit zum harmonisch-intelligenten Ausgleich bringen".

Schon mit dem ersten Bauabschnitt erhält die Physik ein modernes, nach ihren eigenen Vorstellungen konzipiertes und erstelltes Gebäude mit hervorragender Infrastruktur. Das dort beheimatete Kirchhoff-Institut für Physik ist eine Neugründung mit Vorbildcharakter für eine sinnvoll reorganisierte Institutslandschaft. Neun Professoren nutzen für ihre Forschung und Lehre die mechanische Werkstatt, Elektronikentwicklung, Informationstechnologie, Institutsbibliothek und eine große Experimentierhalle als gemeinsame Ausstattung für eine Vielfalt weit spreizender Forschungsgebiete in der Physik und technischen Informatik.

Wie der Finanzminister des Landes Baden-Württemberg, Gerhard Stratthaus, erläuterte, stamme der Anteil des Landes an den 33 Millionen Euro Baukosten und 5 Millionen Euro Ersteinrichtungskosten für den 1. Bauabschnitt des Neubaus der Physikalischen Institute aus Mitteln der Zukunftsoffensive III "Junge Generation". Der Bund hat sich an dem Vorhaben gemäß eines Bund-Länder-Abkommens zum Hochschulbau mit 50 Prozent an den Kosten beteiligt.

Der neue Bau gewährt auf knapp 7300 Quadratmetern Nutzfläche ein vielfältiges Raumangebot an Labor-, Werkstatt- und Versuchsflächen sowie Seminar- und Diensträumen. Die beiden Hörsäle stellen Platz für insgesamt 500 Studierende zur Verfügung. Die bisher zersplitterte Unterbringung und die Distanz zum Campus der Naturwissenschaften auf dem Neuenheimer Feld gehört nun der Vergangenheit an.

Laut dem Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, Michael Sieber, biete das Institut große Chancen für die fruchtbare Verbindung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung. Der Bau verbinde höchste gestalterische Qualität mit bester Funktionalität und ermögliche räumliche Angebote zur gewünschten Kommunikation zwischen den Forschern untereinander sowie zwischen Lehrenden und Studierenden. Wirtschaftlichkeit im Unterhalt und sparsamer Energieverbrauch sei bei der Planung und Realisierung des neuen Gebäudes stets im Auge behalten worden.

MS ende

 

Zurück

Top

Universität | Fakultäten | Einrichtungen | Studium | Forschung und Kooperation
Stellenmarkt | Termine | Intern | Presse | Alumni/Fördervereine | Projekt IMPULSE
Neues im Netz | Kontakt | Suche | Überblick | English


Page maintained by Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg.
Updated: 09.02.2003