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Zimmer-Kampagne erfolgreich

Studentenwerk Heidelberg würdigt Engagement und dankt Vermietern
Rund vier Wochen nach Semesterbeginn wurde es nochmal richtig voll in der Zimmervermittlung des Studentenwerks – mehr als 60 Menschen hatten sich dort eingefunden und standen Schlange. Dieses Mal aber nicht an der Ausgabe der Zimmerangebote, sondern an einem leckeren kalten Büffet, mit dem sich das Studentenwerk bei den Heidelberger Vermietern für die zahlreichen Wohnungsangebote bedankte.

Fast 1 600 Vermieter aus Heidelberg und Umgebung hatten bis Ende Oktober Zimmer und Wohnungen für Studienanfänger angeboten. Da viele davon mehr als ein Zimmer vermieteten, liegt die Gesamtzahl aller Unterkünfte, die das Studentenwerk zum Wintersemester einwerben konnte, sogar noch deutlich höher. So viel Engagement sollte nicht unbelohnt bleiben. Das Studentenwerk verloste deshalb unter allen, die ein Wohnungsangebot für Studenten abgegeben hatten, insgesamt 38 attraktive Preise, die von Heidelberger Unternehmen gesponsert worden waren. Ermittelt wurden die Preisträger von Kindern des studentischen Kindergartens im Neuenheimer Feld: Die Knirpse zogen aus dem Berg von eingegangenen Angeboten 38 glückliche Preisträger, die sich über den Hauptgewinn, einen Reisegutschein von STA-Travel, und weitere Gewinne freuen durften.

Vergeben wurden die Preise bei einem Empfang im Studentenwerk – in den Räumen, in denen sonst wohnungssuchende Studies Schlange stehen. Prorektorin Prof. Silke Leopold sowie der Geschäftsführer des Studentenwerks, Dieter Gutenkunst, ließen die letzten dramatischen Wochen, als 6 000 Studienanfänger auf der Suche nach einer Bleibe waren, nochmals Revue passieren. Sie stellten fest, dass die groß angelegte Werbekampagne des Studentenwerks in diesem Jahr üppige Früchte getragen hatte – rund 30% mehr Vermietungsangebote als im Vorjahr wurden verzeichnet.

Selbst jetzt gehen noch bis zu 100 Angebote pro Woche ein – allerdings kommen auch weiterhin etwa 50 Studierende täglich in die Zimmervermittlung, weil sie noch nichts oder nicht das Passende gefunden haben. Vor allem große Entfernungen machen vielen Studenten zu schaffen – da Vorlesungen und Seminare am Tag oft viele Stunden auseinander liegen, ist ein Zimmer, dass mehr als eine Fahrstunde entfernt liegt und zu dem der Bus unregelmäßig fährt, nicht gerade studienförderlich. Das Zimmer in der Umlandgemeinde ist daher oft nur eine Übergangslösung.

Nach wie vor dringend benötigt wird deshalb noch dauerhaft preisgünstiger und hochschulnaher studentischer Wohnraum, wie er nur in Studentenwohnheimen zu finden ist. Angesichts der leeren Kassen des Landes besteht allerdings wenig Aussicht, dass mehr als die ca. 250 Wohnheimplätze, die derzeit im Bau bzw. in Planung sind (siehe dazu auch obigen Text), in Heidelberg geschaffen werden können. Das Studentenwerk bereitet sich deshalb schon mal auf den nächsten, sicher wieder "heißen Herbst" im Jahr 2003 vor.

Annette Baumann ende

 

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Updated: 08.12.2002