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Mit Rad und Tat immer im Einsatz

Fahrradwerkstatt URRmEL mit "Preis der Freunde 2002" ausgezeichnet
"URRmEL" klingt lustig und ist eine ziemlich nützliche Sache. Das Engagement der "Universitären RadReparaturwerkstatt mit EigenLeistung e.V." – so der volle Name dieser studentischen Initiative – wurde jetzt mit dem mit 2500 Euro dotierten "Preis der Freunde" ausgezeichnet.
URRmEL
Aufstockung des Werkzeugsortiments – URRmEL freut sich über das Preisgeld. Foto : Alex

"Kein Fahrrad verlässt unsere Werkstatt ohne Licht, funktionierende Bremsen und festsitzenden Lenker. Wir bieten den Kommilitonen und Kommilitoninnen Hilfe zur Selbsthilfe", beschreibt URRmEL-Mitglied Andreas Reumann das kostenlose Serviceangebot der 1995 gegründeten Fahrradwerkstatt. Regelmäßig zieht das Team mit einem Lastenfahrrad voller Werkzeug von Mensa zu Mensa, um den Besitzern der dort parkenden Fahrräder mit Rat und Tat bei Reparatur- und Sicherheitsfragen beiseite zu stehen. Ihren Stammsitz hat die mobile Fahrradwerkstatt in einer Doppelgarage des Kirchhoff-Instituts für Physik in der Schröderstraße 90. Dort befinden sich auch das inzwischen umfangreiche Ersatzteillager sowie die Montage- und Zentrierständer.

Überzeugt hat diese Initiative auch das Preiskomitee des "Vereins der Freunde". Vor lauter Zielorientiertheit drohe die ehrenamtliche Tätigkeit für Mitstudierende unterzugehen. Folgerichtig habe eine Initiative wie die der Fahrradwerkstatt URRmEL den diesjährigen "Preis der Freunde" in besonderer Weise verdient. In seiner Laudatio strich Alexander Heinemann vor allem den Aspekt der Hilfe zur Selbsthilfe heraus. Es gehe eben nicht ausschließlich darum, den Schaden einfach nur zu beheben, sondern den Fahrradbesitzer am Reparaturvorgang zu beteiligen, was diesen schließlich in die Lage versetzte, "künftig selbständiger an die Herausforderungen heranzugehen, die ein defektes Fahrrad stellt." Eine Qualifikation, die im übrigen generell während der Studienzeit erworben werden sollte – könnte man ergänzen.

Den Geldsegen kann das URRmEL-Team gut gebrauchen. Leider seien in letzter Zeit die Spenden zurückgegangen, die zur Aufrechterhaltung des Angebots dringend benötigt würden. Mit Hilfe des Preises kann das Werkzeugsortiment jetzt immerhin aufgestückt sowie weitere Ideen in die Tat umgesetzt werden, für die bislang das Geld fehlte. Um auch in Zukunft die Fahrradfahrer mobil zu halten, ist man allerdings auf die tatkräftige Unterstützung des studentischen Nachwuchses angewiesen. Wer also Lust hat, in der Fahrradwerkstatt mitzuarbeiten, solle sich unbedingt melden. Technische Vorkenntnisse, versichert Paul Kapplea von URRmEL, seien nicht vonnöten. – Homepage: http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~gp4/

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Updated: 08.12.2002