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Eingeschrieben – was nun?

Auf das Zentrum für Studienberatung und Weiterbildung (ZSW) ist nicht nur in Notzeiten Verlass
Wenn es denn nur mit dem bloßen Fachstudium getan wäre. Doch lernt man dort, wie man überhaupt richtig lernt, wie man mit dem Prüfungsstress umgeht oder sich schließlich um eine Stelle richtig bewirbt? So gut wie gar nicht! Denn dafür gibt es schließlich an der Universität Heidelberg das Zentrum für Studienberatung und Weiterbildung (ZSW), das auf solche und noch viel mehr Fragen die passenden Antworten gibt.
Das Lernen lernen ...
Das Lernen lernen – zum Beispiel in Kursen des ZSW. Foto : Fink

Für Studienanfänger zunächst am interessantesten ist die Zentrale Beratungsstelle, eine von drei Abteilungen des Zentrums. Da erhält man alle wichtigen Informationen, die das Studium betreffen und dort wird Hilfestellung bei Problemen geleistet. Entsprechend den Anliegen der Studierenden sind die Eingangswege ganz unterschiedlich: telefonische und schriftliche Anfragen dominieren zwar, möglich ist aber auch das persönliche Gespräch. Und das Angebot wird ausgiebig genutzt: Im vergangenen Jahr wurden knapp 11 000 Anrufe entgegengenommen, rund 7 000 schriftliche Fragen beantwortet, etwa 3 000 Studierende kamen persönlich vorbei – vom Abrufen der zahlreichen Internetseiten ganz zu schweigen. Rainer Zahn von der Beratungsstelle streicht in diesem Zusammenhang besonders die Bedeutung der bei ihnen beschäftigten studentischen Hilfskräfte hervor – mit denen habe man, wenn es um das Erteilen von Auskünften geht, in der Regel zu tun. Sie seien das "ideale Bindeglied" zwischen den Studierenden und den hauptamtlichen Beratern.

Klar, dass auch eine Institution wie das ZSW natürlich nicht alles weiß. So verweist Zahn auf umfangreiche Kooperationen, etwa mit den Fachberatungen der einzelnen Institute und Fakultäten. Zusammengearbeitet werde aber auch mit dem Arbeitsamt, den Schulen und Oberschulämtern. Enger Kooperationspartner ist schließlich die Psychotherapeutische Beratungsstelle des Studentenwerks, Kontakt habe man zudem zu niedergelassenen Therapeuten. Gerade an letzterem Punkt offenbart sich das ganze Spektrum der studentischen Anliegen, die, so Rainer Zahn, "aus allen Himmelsrichtungen" kommen. Es geht eben sowohl um eher kleinere Auskünfte – wie Fragen nach Stipendienmöglichkeiten oder Fächerkombinationen – bis hin zur Hilfestellung in äußerst schwierigen oder gar krisenhaften Phasen des Studiums. Neben der eher persönlichen Hilfestellung verdient auch das umfangreiche Kursangebot der Beratungsstelle Beachtung. Es ist unterteilt in Grund- und Hauptstudium und beschäftigt sich vorrangig mit den Themen Lernen und Prüfung. So kann man sich im jetzt beginnenden Wintersemester im Umgang mit Powerpoint schulen, erhält man Orientierungshilfen und Tipps zur Lektüre von wissenschaftlicher Literatur (auch zum Verfassen von wissenschaftlichen Hausarbeiten), erfährt das nötige Knowhow der Prüfungsvorbereitung oder lernt generell den Umgang mit Prüfungsstress. Ein weiterer Kurs beschäftigt sich schließlich mit Standortbestimmungen – deckt sich etwa das ursprüngliche Interesse am Fach mit den darin inzwischen gemachten Studienerfahrungen? Ziel ist es hier, eine Festigung, gegebenenfalls aber auch eine Modifikation der Studienfachentscheidung zu erreichen. Denn gerade über diesen Punkt sollte man sich frühzeitig im Klaren sein.

Wie schon angedeutet, besteht das ZSW noch aus anderen Abteilungen. Da diese aber für den Studienanfänger noch nicht gleich von Bedeutung sind, seien sie hier nur kurz angerissen: Die Abteilung "Schlüsselkompetenzen" wartet mit einem studienbegleitenden Tutorienprogramm für Studierende auf und bietet zugleich didaktische Schulungen für Lehrende an. Die Abteilung für "wissenschaftliche Weiterbildung" wendet sich an fortgeschrittene Studierenden und Absolventen. Und damit schließt sich der Kreis: Vom Abiturienten zum Studienanfänger, vom Studierenden bis hin zum Absolventen – alle werden vom ZSW versorgt. Nicht ohne Stolz verweist dessen Direktor, Dr. Andreas Barz, darauf, dass es sich bei seiner Institution um die größte Einrichtung der Universität handele, in der mit umfassender Kompetenz auf die unterschiedlichsten Fragen Antworten formuliert werden. Ziel sei letztlich vor allem ein Mehr an Qualifizierung jenseits dessen, was das Fachstudium leisten kann. Und in Bezug auf den einzelnen: "Wir wollen das vorhandene Potenzial herauskitzeln" – die Basis für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Der Weg zum ZSW führt in die Friedrich-Ebert-Anlage 62 – ein guter Ausgangspunkt ist aber auch die Homepage, auf der man alles Wissenswerte (Telefonnummern, E-Mails usw.), Kursprogramme oder Schriften schnell findet: http://www.uni-heidelberg.de/studium/beratung/zsw.html

Oliver Fink ende

 

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Updated: 23.10.2002