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Verwaltung, Kunst und andere Kleinigkeiten

Nicht nur eine praktische Begabung: Der neue Theaterleiter des Romanischen Kellers heißt Falk Wiedenroth
Der Romanische Keller in Heidelberg ist eine Institution in Sachen studentisches Theater. Seit September 2002 leitet Falk Wiedenroth den dortigen Betrieb. Er übernahm die Stelle von Matthias Klingenberg, der nach Abschluss seines Studiums nun im Goethe-Institut in Astana (Kasachstan) arbeitet. "Unispiegel"-Mitarbeiter Tobias Kropatsch unterhielt sich mit dem neuen Kellermeister über seine Pläne.

Wer steckt hinter Falk Wiedenroth? Könntest Du Dich einmal kurz vorstellen?

Falk: Geboren bin ich in Friesland, habe in der Pfalz mein Abi gemacht und bin dann nach Heidelberg gekommen, um hier Anglistik und Romanistik zu studieren. Ich bin 25 Jahre alt, lese, spiele und bastle gern. Ich jobbe als Möbelschreiner und hab das auch ein bisschen zu meinem Hobby gemacht.

Falk Wiedenroth
Falk Wiedenroth kam backstage zum Theater – über seine Tätigkeit als Bühnenbauer. Das Möbelschreinern gehört zu seinen bevorzugten Hobbys. Foto : privat

Wie bist Du zum Theater gekommen? Hattest Du zuvor schon was damit am Hut?

Falk: Als Bühnenbauer bei den Anglisten bin ich über das Handwerkliche, also sozusagen backstage zum Theater gekommen.

Wie sieht Dein Konzept für den Romanischen Keller aus?

Falk: Programmatisch werde ich nicht viel ändern. Dennoch werde ich versuchen, dem Keller ein paar neue Aspekte hinzuzufügen, ohne altbewährte Dauerbrenner unter den Tisch fallen zu lassen. Eine Überlegung etwa geht dahin, in Zukunft auch Vorträge hier im Keller zu veranstalten.

Und hinsichtlich der Räumlichkeiten?

Falk: Ich würde gerne die Garderobe etwas ansprechender gestalten und den Bühnenboden richten. Ganz generell finde ich, dass man auf die Bedürfnisse der Kellerbenutzer noch stärker eingehen sollte. Denn die sind es, die den Keller ausmachen. Die Räumlichkeiten kann man noch praktischer und benutzerfreundlicher gestalten, so dass man z.B. nicht immer nach den Lichtschaltern suchen muss oder über Versatzstücke am Boden stolpert.

Siehst Du die Arbeit eigentlich in erster Linie als Verwaltungsjob oder mehr als kreativ-künstlerische Tätigkeit?

Falk: Also, nach der Arbeitsplatzbeschreibung ist das eine ganz wilde Mischung aus Hausmeister und großem Organisator. Also irgendwie beides: Verwaltung und Kunst.

Ein Wort zum Abschluss. Was liegt Dir auf dem Herzen?

Falk: Wir alle sind der Keller. Lasst uns was daraus machen. Ich hätte gerne, dass mehr Leute ein bisschen was machen. Und nicht, dass wenige Leute alles machen. Ich denke nicht, dass ich mich da hinsetzen kann und sagen werde: ich bin der große Diktator. In solchen Dingen glaube ich an und hoffe auf Teamwork.

Die Adresse des Romanischen Kellers lautet: Seminarstraße 3 / Ecke Kettengasse - Tel. (06221) 542769. Das Online-Programm des Theaters findet man unter: www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cn9/DieSouffleuse.htm.

 

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Updated: 23.10.2002