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Editorial

Nun ist es endlich bewiesen, glaubt man jedenfalls einer Studie Bremer Soziologen mit dem Titel "Zeit und Studium": Die Studierenden von heute gehen keineswegs später ins Bett als der Rest der Bevölkerung und lassen sich am nächsten Tag auch nicht erst dann am Frühstückstisch blicken, wenn in anderen Hauhalten bereits das Mittagessen bewältigt wird. Dolce Vita ade? Vielleicht nicht unbedingt, aber zumindest die Widerlegung eines Klischees. Denn die meisten Studierenden gehen nebenbei noch einer bezahlten Tätigkeit nach. Und auch das Studium selbst erschöpft sich nicht im Besuch von Veranstaltungen des gewählten Fachgebiets. So manche Schlüsselqualifikationen sollte man sich nebenbei schon erwerben. Auch nicht zu verachten sind Sport, Musizieren, Theaterspielen. Und wie bringt man das alles unter einen Hut? Klar, nicht allzu spät ins Bett gehen und früh aufstehen. Nur eines wird so manchen Hochschulpolitiker an der Bremer Studie vielleicht beunruhigen. Die will nämlich beobachtet haben, dass bei aller Ähnlichkeit zum Rest der Bevölkerung das Gefühl, unter Zeitdruck zu stehen, bei Studierenden nicht sehr verbreitet sei. Ach, solange die Zielstrebigkeit in Sachen Studium darunter nicht leidet, wird ja wohl niemand was dagegen haben. Herzlich Willkommen in Heidelberg!

Oliver Fink ende

 

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Updated: 22.10.2002