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Gegen Mobbing und Diskriminierung

Senat: Richtlinie über "Partnerschaftliches Verhalten an der Universität"
Der Senat der Ruprecht-Karls-Universität hat eine Richtlinie über "Partnerschaftliches Verhalten an der Universität Heidelberg" beschlossen. Prorektorin Prof. Dr. Silke Leopold kommentiert: "Der Senat ächtet jegliche Form von Mobbing und Diskriminierung, insbesondere wegen Behinderung, Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht und Rang, sowie jegliche Form von sexueller Belästigung als Verletzung von Persönlichkeitsrechten und Menschenwürde."

Vorbildliches partnerschaftliches Verhalten von Teams, Arbeitsgruppen oder Einzelpersonen der Universität Heidelberg wird – so die Prorektorin – in Zukunft mit einem Preis ausgezeichnet und in den Universitäts-Medien bekannt gemacht; die Rektoratskommission "Partnerschaftliches Verhalten" erarbeitet die Kriterien der Preisvergabe. Die Senatsrichtlinie stellt heraus, dass die Universität als Ausbildungsstätte eine besondere Verantwortung und Vorbildfunktion für junge Menschen hat. Eine Universitätskultur, die partnerschaftliches Verhalten und fairen Wettbewerb schätze, bilde die Basis für ein positives Arbeitsklima und sei damit "eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg".

Die Richtlinie gilt für alle Mitglieder der Universität Heidelberg im Sinne von § 6 UG, umfasst also das gesamte Spektrum von Professorinnen und Professoren im Beamten- und Angestelltenverhältnis über Angehörige des wissenschaftlichen Dienstes, Angestellte oder Arbeiter, Lehrbeauftragte, wissenschaftliche Hilfskräfte bis hin zu den eingeschriebenen Studierenden und Auszubildenden. Die an der Universität beschäftigten Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung dieser Grundsätze. Außenstehende Personen, die Universitätseinrichtungen nutzen, müssen die Gründsätze zum partnerschaftlichen Verhalten beachten. Dies wird durch Benutzungsordnungen festgeschrieben.

Prävention und Beratung

Die Universitätsleitung sorgt für die umfassende Information der Mitglieder der Universität über die Probleme Mobbing, Diskriminierung und sexuelle Belästigung, über die Möglichkeiten der Prävention und über die Rechte und Beratungsmöglichkeiten von Betroffenen. Es werden Informations- und Schulungsveranstaltungen, darunter auch Führungsseminare für Leitungskräfte angeboten. Im Rahmen der hochschuldidaktischen Ausbildung, speziell für Erstlehrende, soll die Bedeutung des partnerschaftlichen Verhaltens für die Qualität von Forschung und Lehre vermittelt werden.

Problemfälle von Mobbing, Diskriminierung und sexueller Belästigung, die nicht von den verantwortlichen Stellen der Universität (Institutsleitungen, Dekanate, Personaldezernat, Frauenbeauftragte, Frauenvertreterin, Personalrat) geklärt werden können, werden in der Rektoratskommission "Partnerschaftliches Verhalten" verhandelt. Diese Kommission wurde durch den Senat nun beauftragt, einen Katalog von angemessenen Maßnahmen festzulegen, mit denen Verstöße gegen partnerschaftliches Verhalten geahndet werden sollen.

"Was als sexuelle Belästigung, Mobbing oder Diskriminierung empfunden wird, kann wesentlich durch das subjektive Empfinden der/s Betroffenen bestimmt sein", beginnt der Anhang zu der Richtlinie des Senats. Sodann definiert der Anhang, was unter sexueller Belästigung, Mobbing oder Diskriminierung verstanden wird. Aussagen über Beratung und Unterstützung durch verantwortliche Stellen sowie zum Beschwerderecht runden den Anhang ab.

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Updated: 22.10.2002