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Vom Penteli zum Parthenon

Zeichnungen von Manolis Korres in der Abguss-Sammlung
Maßgeblich erweitert hat der Architekt, Archäologe und Bauhistoriker Manolis Korres unser Wissen über die Athener Akropolis. Die Abguss-Sammlung des Archäologischen Instituts (Marstallhof 4, EG) zeigt die Entstehung eines Marmortempels nun als Bildergeschichte.

Die Ausstellung besteht aus zwei Abschnitten. Im ersten veranschaulicht Korres auf faszinierende Weise den Weg eines Steinblocks vom Penteli, dem Marmorberg nordöstlich von Athen, zum Bauplatz auf der Akropolis. Seine lebendigen Zeichnungen rekonstruieren und verdeutlichen den komplizierten Prozess des Tempelbaus, angefangen von der Gewinnung der Marmorblöcke im Steinbruch über den mühevollen Transport auf die Akropolis bis hin zur Bearbeitung vor Ort und zur Versetzung am Bau.

Bau des Parthenon

Ausgangspunkt der Bildergeschichte ist die Entdeckung eines unfertigen monumentalen Säulenkapitells. Dieses konnte Korres dem Vorgänger des Parthenon zuweisen, der sich bei der Eroberung Athens durch die Perserarmee des Xerxes 480 v. Chr. im Bau befand und nach der Zerstörung unvollendet liegenblieb. Die Zeichnungen geben eine erstaunlich konkrete Vorstellung von den anspruchsvollen technischen und logistischen Voraussetzungen eines solch gewaltigen Unternehmens, von der handwerklichen Präzision und der künstlerischen Perfektion der beteiligten Steinmetzen, Konstrukteure und Architekten.

Der zweite Teil befasst sich mit den antiken Steinbrüchen am Penteli, in denen der qualitätvolle weiße Marmor für die Bauten auf der Akropolis gewonnen wurde. Noch heute liegen dort unfertige Architekturteile, an denen sich die Schritte der Marmorbearbeitung ablesen lassen; auch der heutige Zustand der Steinbrüche wird dokumentiert.

Die Ausstellung erreichte seit 1992 in zahlreichen Städten Europas und Amerikas ein breites Publikum – darunter in Athen, London, Moskau, New York und Berlin; zuletzt war sie in Bonn zu sehen.

Vom 27. Oktober 2002 bis zum 16. Februar 2003. Geöffnet sonntags (11-17 Uhr) und mittwochs (15-17 Uhr). Führungen werden angeboten: Tel. (06221) 542512 / -15. Homepage: www.uni-heidelberg.de/institute/fak8/arch/institut/sammlung.htm

ende

 

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Updated: 23.10.2002