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"Stolz und Dankbarkeit"

Neue Partnerschaft mit Ungarn: postgraduale Elitenförderung
Die Universität Heidelberg und die deutschsprachige Andrássy-Universität Budapest haben eine neuartige Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit erweitert die Ruperto Carola ihre Partnerschaften mit mittelosteuropäischen Universitäten um ein spezifisches Programm postgradualer Eliteförderung.
Neue Partnerschaft mit Ungarn
Der Rektor der Andrássy-Universität Prof. Hazai und Rektor Prof. Hommelhoff
Foto : Schwarz

Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff hob bei der Unterzeichnung in Heidelberg die große Bedeutung dieser "neuen Form des Lehrexports" hervor. Prof. Dr. György Hazai, Gründungsrektor der Andrássy-Universität, drückte ebenfalls seine Freude aus und betonte: Es sei das erste Mal nach dem Zweiten Weltkrieg, dass in Ungarn und anderen Nachbarländern eine deutschsprachige Universität gegründet worden sei. "Wir sind stolz und dankbar, dass die ungarische Regierung diese Initiative ergriffen hat."

Mit der Kooperationsvereinbarung betritt die Universität Heidelberg Neuland in ihrer internationalen Arbeit. Ziel ist die Förderung des postgradualen Studiengangs "Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften". Die Andrássy-Universität Budapest ist von Ungarn mit dem Ziel geschaffen worden, eine Führungselite junger Menschen aus Ost und West auszubilden, die fähig sein wird, den Herausforderungen des sich immer enger zusammenschließenden Europas zu entsprechen. Im Blickfeld sind daher überdurchschnittlich qualifizierte Graduierte, von denen je ein Drittel aus den deutschsprachigen Ländern, aus Ungarn und aus anderen mittel- und osteuropäischen Ländern kommen und einen der drei Aufbaustudiengänge wählen.

Die Kooperation mit der Universität Heidelberg ermöglicht der Andrássy-Universität Budapest, in dem Diplom, mit dem der Grad eines Legum Litterarum Magister für den erfolgreichen Abschluss des Studiengangs "Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften" verliehen wird, zum Ausdruck zu bringen, dass das Studium im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg absolviert wurde. Vereinbart wurde auch die Anerkennung des Abschlussgrades der Andrássy-Universität im Rahmen der Voraussetzungen eines Promotionsverfahrens an der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg.

Die Universität Heidelberg verpflichtet sich, der Andrássy-Universität Budapest für deren Personaltableau vor allem in den Bereichen Europarecht und Wirtschaftsrecht Vorschläge hochqualifizierter Wissenschaftler aus Baden-Württemberg für eine Berufung oder Tätigkeit vorzulegen und Stipendien für Studierende zu vermitteln. In diesem Rahmen ist für fünf Jahre die Entsendung von zwei Professoren und die Vergabe von bis zu zehn Stipendien, daneben auch die Unterstützung von Doktoranden und Sonderveranstaltungen in Budapest vorgesehen.

Michael Schwarz ende

 

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Updated: 15.07.2002