Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Startseite der Universität
Presse-Kontakt, WWW-Team Volltext-Suche, E-Mail-Suche, Datenbank-Suche Alle Seiten im Überblick English

Startseite > Presse > Publikationen > unispiegel

Schwobifying: alles, außer Hochdeutsch

Vor etwa zehn Jahren wettete ein Computerhacker, dass er ein Programm, bestehend aus hundert Zeilen, schreiben könne, das die deutsche Sprache ins Schwäbische übersetzt. Heraus kam eine simple Software, die bestimmte Laute durch andere, entsprechend den Gesetzmäßigkeiten des Dialektes, ersetzt. Diesen Sprach-Spaß wollte die Heidelberger Fachschaftskonferenz (FSK) den Online-Lesern ihrer Publikation "Unimut" nicht vorenthalten. Das Programm läuft jetzt unter dem Namen "Schwobifying Proxy Server" auf deren Internetseite und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Übersetzung kompletter deutschsprachiger Internetseiten in den schwäbisch-ähnlichen Dialekt erfolgt zur Zeit 50 000 Mal am Tag. Anfangs waren es zehn Zugriffe, nach Bekanntmachung des Links bei anderen Online-Publikationen, u. a. Spiegel-Online, steigerte sich die Zahl der Besucher auf mehrere Zehntausend. Bleibt die Frage, wie viele Schwaben in Heidelberg, Deutschland und der Welt es ohne ihren Mutterdialekt nicht mehr aushalten und sich verständliche Internetseiten in ihren unverständlichen Zungenschlag übersetzen lassen müssen. Aber es ist ja hinreichend bekannt, dass die Häuslebauer und Sparsamen alles können – außer Hochdeutsch! Daher sei es ihnen gegönnt. Jedoch sind Grenzen an die Computersimulation gesetzt. Wege des meischd eigens Vokabular vo gwachsene Dialekde, ko nedd dr gesamde deidsche Wordscheddzs übrnomme werde. Und für die letzten Schwaben unter uns, die davon noch nichts wissen, hier die Adresse: http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/schwob.html

spos ende

 

Zurück

Top

Universität | Fakultäten | Einrichtungen | Studium | Forschung und Kooperation
Stellenmarkt | Termine | Intern | Presse | Alumni/Fördervereine | Projekt IMPULSE
Neues im Netz | Kontakt | Suche | Überblick | English


Page maintained by Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg.
Updated: 15.07.2002