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Editorial

Für die Universität ist naturgemäß der Kopf das Körperteil, dem sie die höchste Aufmerksamkeit widmet. Gerade an der Ruperto Carola mit nun fast 616 Jahren als – so würde man heute sagen – global player der Geistesgeschichte haben Geist und Denken eine überaus fruchtbare Tradition begründet. Und auf den aktuellsten Feldern der Naturwissenschaften untersuchen Forscher der Universität Heidelberg heute in groß angelegten Projekten, wie Gehirn und Denken funktionieren. Verwundert es da, wenn der Rektor sich höchstpersönlich um den Erhalt seiner besten Köpfe und den Schutz des wichtigsten Körperteils kümmert? So geschehen beim 1. Wissenschaftsmarkt der Universität auf dem Uniplatz. Humorvoll präsentierte der Rektor einen neuen Fahrradhelm mit der Aufschrift "Dem beweglichen Geist" und auf der anderen Seite "Universität Heidelberg". Unterstützt durch die Sound-Anlage des Südwestrundfunks warb Hommelhoff bei den Besuchern dafür, dass sie ihr wichtigstes Teil mit einem Helm zum Sonderpreis von 39 statt der regulären 49 Euro schützen sollten. Pallas Athene, die Göttin der Weisheit, die sich nur zwanzig Meter entfernt über dem Eingang der Neuen Universität in metallenes Schweigen hüllte, andererseits aber selbst einen Helm auf dem Kopf trug, schien der Magnifizenz nachdrücklich Recht zu geben. Unter ihren Füßen, in 18 Bronzelettern, der Wahlspruch der Universität nach Friedrich Gundolf: DEM LEBENDIGEN GEIST. Die Herausforderung durch diese Melange ist offenbar. Lebendig soll der Geist sein, und beweglich, aber auch geschützt gegen die Widerlichkeiten des Alltags, zum Beispiel wenn ein Radfahrer in der Plöck mit einem Fußgänger kollidiert oder ein Forscher sich in den Tiefen seiner virtuellen Gedankengalaxien verliert. Den Besuchern des Wissenschaftsmarktes leuchtete dieser Aufruf des Rektors ein, denn sie kauften die Helme in großer Zahl. Pallas Athene war bis Redaktionsschluss zu keinem Statement bereit.

Michael Schwarz ende

 

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Updated: 14.07.2002