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Abendregelung für alle Studierenden

Fortführung: Neues Semester-Ticket nach schwierigen Verhandlungen
Nachdem der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) im Februar 2001 die bisherige Semester-Ticket-Vereinbarung zum 1. Oktober 2002 gekündigt hatte, konnte nun nach langen Verhandlungen ein neuer Vertrag über die Fortführung des Semester-Tickets unterzeichnet werden. Als Vertragspartner fungieren die Universität, das Studentenwerk sowie die Pädagogische Hochschule Heidelberg (PH) auf der einen Seite, die Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (HSB) sowie die Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN) und die Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN) auf der anderen Seite.

Der Verkaufspreis des neuen Tickets beträgt ab dem 1. Oktober 2002 pro Semester 68,00 Euro und darf bis zum 30. Oktober 2005 den Betrag von 79,00 Euro pro Semester nicht überschreiten. Im Rahmen eines ab dem 1. Oktober 2002 laufenden Pilotversuchs wird in den Abendstunden der Studierendenausweis in Verbindung mit einer personalisierten Bescheinigung als Fahrausweis anerkannt. Damit können auch diejenigen Studierenden öffentliche Verkehrsmittel nutzen, die kein Semester-Ticket erwerben. Diese Regelung gilt täglich ab 19 Uhr für die Nutzung der Verbundsverkehrsmittel im Bereich der Waben 125, 105, 135 und 145 (Heidelberg, Eppelheim, Dossenheim/Schriesheim und Leimen/Sandhausen/Nußloch). Begleitet wird der Pilotversuch durch eine vom VRN durchgeführte Marktuntersuchung. Im Falle eines positiven Untersuchungsergebnisses bemühen sich beide Vertragsparteien um eine verbundweite Einführung der Abendregelung.

Allen Studierenden einen greifbaren Vorteil verschaffen

Zur Mitfinanzierung des Semester-Tickets entrichten die Hochschulen an die Verkehrsunternehmen pro Semester einen Grundbeitrag für jeden zahlungspflichtigen immatrikulierten Studierenden. Dieser Solidarbeitrag, den alle immatrikulierten Studierenden unabhängig von der Nutzung des Semester-Tickets bezahlen müssen, beträgt ab dem Wintersemester 2002/2003 bis zum Sommersemester 2005 13,50 Euro pro Semester, für die Dauer der Abendregelung wird dieser Beitrag um zusätzliche 3,50 Euro auf 17 Euro erhöht.

Der Arbeitskreis Semester-Ticket der Fachschaftskonferenz und des AStA der Pädagogischen Hochschule – vertreten durch Thomas Richter – zeigte sich bei der Vertragsunterzeichnung zufrieden mit den erfolgreichen Verhandlungen: "Die vom Arbeitskreis Semester-Ticket schon seit Jahren angestrebten Angebotsverbesserungen für alle Studierenden, die den Grundbetrag bezahlen, werden für die Zukunft den Fortbestand eines gerechten Semester-Tickets ermöglichen. Die Nutzung des Nahverkehrsangebots mit dem Studi-Ausweis, täglich ab 19 Uhr, wird sicher zu einer weiteren Verkehrsentlastung in Heidelberg führen", so Richter. Und weiter: "Die relativ großen Zugeständnisse seitens der Uni bezüglich des Grundbetrags sowie die provinzielle Einschränkung des Abendtickets auf Heidelberg geben jedoch bereits jetzt die Richtung für weitere Verhandlungen in der Zukunft vor. Auch eine Ausweitung des Zusatzangebots auf das ganze Wochenende ist erforderlich."

Wie Prof. Dr. Peter Hommelhoff, Rektor der Universität Heidelberg, ausführte, sei der jetzt neu abgeschlossene Vertrag ein "Experiment für beide Seiten. Und wenn es gut geht, lässt es sich ausbauen." Wichtig sei, dass nun ein "Paket abgeschlossen wurde, das allen Studierenden einen greifbaren Vorteil verschafft, wobei ich hier insbesondere an das Abendticket denke." Abschließend dankte der Rektor dem VRN und den angeschlossenen Unternehmen – insbesondere der HSB -, "dass sie sich darauf einlassen".

Oliver Fink ende

 

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Updated: 14.07.2002