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Die Zukunft hat begonnen

Strukturplanung bis 2005 vorgelegt – Senat beschließt einstimmig Neugliederung der Fakultäten
Insbesondere zwei Themen stehen gegenwärtig auf der hochschulpolitischen Agenda der Universität Heidelberg ganz oben: der Struktur- und Entwicklungsplan 2001-2005 für die gesamte Universität und die Neugliederung der Fakultäten.

Nachdem der Struktur- und Entwicklungsplan die universitären Gremien passiert hat, hat ihn nun die Universität der inner- und außeruniversitären Öffentlichkeit vorgestellt. "Die 615 Jahre alte Ruperto Carola profiliert sich als klassische Volluniversität mit einem breiten Fächer- und Methodenspektrum, das der Vielschichtigkeit der Phänomene in Natur, Gesellschaft und Kultur gerecht werden soll", fasst der Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff zusammen. Ausgezeichnete wissenschaftliche Leistung finde sich an den klassischen Lehrstühlen der Ruperto Carola ebenso wie in interdisziplinären Netzwerken der Exzellenz, die besondere Schwerpunkte der universitären Entwicklung darstellen.

Sämtliche Fakultäten und Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtungen stellen sich in dem Struktur- und Entwicklungsplan vor. Es findet sich ein Kapitel über die Zukunftsplanung in Forschung und Lehre, in dem Interdisziplinarität und internationale Orientierung groß geschrieben werden. "Hochschulautonomie durch Struktur- und Wissenschaftsmanagement" ist ein weiteres Kapitel überschrieben, das sich der Binnenorganisation der Universität Heidelberg widmet. Der Struktur- und Entwicklungsplan schließt mit Überlegungen zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre.

Exzellente Schwerpunkte benannt

Der Plan mache deutlich, dass sich die Ruperto Carola als Forschungsuniversität mit Forschungs-orientierter Lehre verstehe, erklärt der Rektor. Ihr besonderes Anliegen sei die Ausbildung exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses. Vor allem in den kleineren Fächern zähle für die Universität die Qualität des akademischen Abschlusses stärker als die Gesamtzahl der Absolventen. Herausragende Felder der Zukunft liegen für die Universität Heidelberg neben dem Wissenschaftlichen Rechnen, den Molekularen Lebenswissenschaften und anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen ebenso in den klassischen wie modernen Geisteswissenschaften, für die das interdisziplinäre Forschungsnetzwerk "Normativität, Religion und Ritual" als Beispiel steht. "Der Struktur- und Entwicklungsplan benennt exzellente Schwerpunkte, die aus einem ohnehin hohen Niveau von Forschung und Lehre herausragen", kommentiert der Heidelberger Rektor. Als Gesamtplan werden nicht die Entwicklungspläne der einzelnen Fakultäten und Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtungen aneinandergereiht, sondern mit Blick auf das Ganze universitätsweite Schwerpunkte gesetzt.

Einstimmig beschlossen hat der Senat der Universität Heidelberg in einer öffentlichen Sitzung ferner eine Neugliederung der Fakultäten – statt bisher 15 wird es in Zukunft 12 Fakultäten geben. Mit Ausnahme der Theologie, der aufgrund eines Staats-Kirchen-Vertrages von 1931 eine Sonderrolle zukommt, sollen nach der Neugliederung alle Fakultäten mehr als 20 Professorenstellen haben. Neu ist beispielsweise die Philosophische Fakultät, die eine Zusammenfassung der bisherigen Philosophisch-Historischen Fakultät (ohne Institut für Politische Wissenschaft) und der Fakultät für Orientalistik und Altertumswissenschaft darstellt. Ebenfalls neu ist die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die aus der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie den Instituten für Politische Wissenschaft und für Soziologie geschaffen wird. Bei der Fakultät für Chemie und Geowissenschaften handelt es sich um eine Zusammenlegung der beiden bisher getrennten Fakultäten für Chemie und für Geowissenschaften. Die Fakultät für Biowissenschaften wird aus den bisherigen Fakultäten für Biologie und für Pharmazie bestehen.

Foto : Schwarz
Michael Schwarz ende

 

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Updated: 12.05.2002