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Frühzeitige Orientierungshilfe

Heidelberger Kolloquium zu Berufsfeldern der Kunstgeschichte
Die Erkundung des späteren Berufsfeldes sollte für Studierende der Kunstgeschichte schon möglichst frühzeitig auf dem Lehrplan stehen. Um den Studierenden dabei eine Orientierungshilfe zu geben, organisierte das Kunsthistorische Institut im Rahmen des Mentorenprogramms der Universität Heidelberg ein Kolloquium zum Thema "Berufsfelder der Kunstgeschichte heute".
Frühzeitige Orientierungshilfe für Kunsthistoriker
Gar nicht so schlechte Aussichten für angehende Kunsthistoriker, rechts Prof. Kirchner (Foto : privat)

Die beruflichen Perspektiven der Kunsthistoriker auszuloten, war das Ziel der Veranstaltung im fast bis auf den letzten Platz besetzten Hörsaal des Kunsthistorischen Instituts. Auf Einladung von Prof. Dr. Thomas Kirchner diskutierten einen ganzen Tag lang Vertreter aus den verschiedenen Berufssparten der Kunstgeschichte mit den Studierenden des Instituts: Dr. Klaus Klemp (Amt für Wissenschaft und Kunst Frankfurt), Dr. Dagmar Zimdars (Landesdenkmalamt Freiburg), Dr. Ilona Lehnhart (Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Elisabeth Roosens (Deutscher Kunstverlag), Dr. Benno Lehmann (Kunstsachverständiger), Dr. Christina Schroeter-Herrel (Deutsche Bank Trust) und Dr. Britta Buhlmann (Pfalzgalerie Kaiserslautern) stellten sich mit ihrem persönlichen kunsthistorischen Werdegang vor und berichteten ausführlich über ihr jeweiliges berufliches Tätigkeitsfeld.

In den Vorträgen aller Referenten kristallisierten sich immer wieder gemeinsame Erfahrungswerte heraus. So wurde den Studierenden der möglichst frühzeitige Erwerb kunsthistorischer Praxiserfahrung durch Praktika und Volontariate ebenso empfohlen wie ein breitgefächerter Sprachenerwerb, eine hohe Flexibilität und nicht zuletzt die Leidenschaft für ein Fach, bei dem eine dauerhafte Anstellung mit feststehendem monatlichen Gehalt eher zu den Ausnahmen gehört.

Zwar liegt die Zahl der Absolventen im Fach Kunstgeschichte seit Jahren deutlich über der Zahl der im unmittelbaren Arbeitsfeld der Kunstgeschichte (Museum, Denkmalschutz, Universität, Kunsthandel) frei werdenden Stellen. Dennoch vermittelt die Kunstgeschichte wie kein vergleichbares Fach der Geisteswissenschaften Qualifikationen, die in zahlreichen Berufen auch jenseits des klassischen Arbeitsspektrums des Fachs von höchstem Interesse sind. In einer durch den Einsatz des Internets und der digitalisierten Bild- und Printmedien zunehmend von Visualität geprägten Berufswelt werden Fähigkeiten gefordert, deren Vermittlung zu den Kernbereichen der kunsthistorischen Lehre gehört. Als Fazit der Veranstaltung überwogen deshalb bei weitem die positiven Kommentare zu den beruflichen Aussichten für die Absolventen des kunstgeschichtlichen Studiums.

K.H. ende

 

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Updated: 12.05.2002