Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Startseite der Universität
Presse-Kontakt, WWW-Team Volltext-Suche, E-Mail-Suche, Datenbank-Suche Alle Seiten im Überblick English

Startseite > Presse > Publikationen > unispiegel

Will noch höher hinaus

Basketball-Bundesliga und VWL-Studium: "Fedi" Holm-Hadulla
20 Jahre jung und schon Kapitän eines Basketballteams in der 2. Bundesliga. "Fedi" Holm-Hadulla, demnächst im 4. Semester seines VWL-Studiums an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, ist einer, auf den die Basketballer des USC Heidelberg stolz sind. Er steht seinen Mann in einer Sportart, die im Gefolge des äußerst spektakulären Geschehens der amerikanischen Superliga NBA immer mehr an Popularität gewinnt.
Holm-Hadulla

Für die Kids sind heutzutage kaum noch die Fußballprofis die großen Idole – einen Michael Jordan, Kobe Bryant oder Dirk Nowitzki muss hingegen jedes Kind kennen, will es unter Gleichaltrigen nicht "mega out" sein. Und auch zu den Heimspielen des USC Heidelberg strömen derzeit regelmäßig bis zu 1000 Zuschauer und mehr in die Sporthalle des Olympiastützpunktes Rhein-Neckar im Neuenheimer Feld, wenn das junge Basketball-Team des USC Heidelberg unter Trainer Markus Jochum, dem ehemaligen USC- und vielfachen Nationalspieler, gegen ihre Zweitligagegner antreten.

Zum Saisonende befinden sich die USC-Basketballer zwar in den hinteren Regionen der Tabelle, doch sie haben nun schon in der zweiten Saison bewiesen, dass sie mit fast jedem Zweitligateam mithalten können. Allen voran Fedi Holm-Hadulla, der mit seinen jungen Jahren nun bereits die 4. Saison bestritten hat und seine Leistung von Jahr zu Jahr steigerte. Angefangen hat alles auf dem Freiplatz beim "Haus der Jugend", wo Fedi vor etlichen Jahren die Ballkünste des fünf Jahre älteren "Pascal" bewunderte, der schon damals ein beträchtliches Repertoire sein eigen nannte. Dieser, kein geringerer als Pascal Roller, hat es inzwischen zum Nationalspieler gebracht und hätte kürzlich mit dem Newcomer Opel Skyliner Frankfurt auf Europaebene fast das Finale der letzten Sechzehn erreicht.

Bald fand Fedi den Weg zur D-Jugend des traditionsreichen neunmaligen Deutschen Meister USC Heidelberg und spielte nicht viel später in der BBW-Auswahl. Mit der Kadettennationalmannschaft gab es den ersten Rückschlag. Bei der Qualifikation zur Europameisterschaft in Slowenien setzte es nur Niederlagen. "Das war eine sehr bittere Erfahrung", erinnert sich Fedi. Doch David Jones, der amerikanische Dreierspezialist und jahrelang Publikumsliebling der USC-Fans half über das erste große Negativerlebnis hinweg. Jones führte die B-Jugend des USC als Trainer und Coach auf den 3. Platz der Deutschen B-Jugendmeisterschaft. "David hat uns gezeigt, dass er viel von uns hält. Er hat mir damit den Glauben an mich selbst zurückgegeben." Was kann ein Trainer mehr tun?

Zwei Jahre später wurde der Erfolg noch gesteigert. Eine Heidelberger Stadtauswahl – natürlich mit Fedi als tragende Säule – wurde als A-Jugend des USC Heidelberg unter Trainer Markus Jochum Deutscher Vizemeister. Im Endspiel verlor man gegen die A-Jugend von Bayer Leverkusen hauchdünn mit 66:68. Der Weg ins Zweitligateam des USC Heidelberg war gebahnt.

Das Trainingsprogramm ist immens. Neben dem nahezu täglichen Training mit der Mannschaft absolviert Fedi zahlreiche eigene Trainingseinheiten, sei es im Kraftraum oder unter den Körben. Großes Ziel für Fedi ist natürlich die Erste Bundesliga. Vereine, die mit eigenen Nachwuchskräften im Zusammenwirken mit ausländischen Spielern den Aufstieg in die Eliteklasse erreichten, gibt es einige – Würzburg, Freiburg, Tübingen etwa. Ob es dem USC auch gelingen kann? "Warum nicht?" Prinzipiell möchte er schon dort spielen, wo er für seine basketballerische Weiterentwicklung die besten Voraussetzungen vorfinde. Da wäre auch ein Ortswechsel nicht auszuschließen. "Grundsätzlich fühle ich mich in Heidelberg allerdings wohl".

Voraussetzung für eine optimale Verbindung von Sport, Studium und Privatleben ist für Fedi in jedem Fall Disziplin und eine gute Organisation. – Und eine Freundin, die ebenfalls anfängt, VWL zu studieren und Fedi – nicht nur bei seinem Sport – liebend gerne überallhin begleitet.

Claus Ebert ende

 

Zurück

Top

Universität | Fakultäten | Einrichtungen | Studium | Forschung und Kooperation
Stellenmarkt | Termine | Intern | Presse | Alumni/Fördervereine | Projekt IMPULSE
Neues im Netz | Kontakt | Suche | Überblick | English


Page maintained by Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg.
Updated: 12.05.2002