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Vom Neckar an die Spree

Cross Cultural Leadership Forum in Kooperation mit dem Deutschen Bundestag
Für Mitglieder und Mitarbeiter des Deutschen Bundestags veranstaltete das Cross Cultural Leadership Forum des Sinologischen Seminars der Universität Heidelberg ein Lateinamerika-Seminar in den Räumlichkeiten des Reichtags.

Das Seminar unter dem Titel "Lateinamerika: ökonomische, soziale und politische Probleme im Zeitalter der Globalisierung" war von der Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hirsch-Weber, em. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Mannheim, vorbereitet worden. Namhafte Referenten aus Deutschland und Lateinamerika reisten zur Durchführung des Seminars nach Berlin, um mit interessierten Bundestagsabgeordneten, deren Mitarbeitern sowie Beamten aus verschiedenen Ministerien und Wissenschaftlern aus in Berlin ansässigen Lateinamerika-Instituten eine intensive Diskussion über die Auswirkungen der Globalisierung auf Lateinamerika sowie über die Möglichkeiten der Bundesrepublik Deutschland zu führen, ihre wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu Lateinamerika zu intensivieren. Besonders wichtig im Sinne der Konzeption der Veranstalter war die Teilnahme von zwei Referenten aus Lateinamerika, F. León (ECLAC, Santiago de Chile) und Professor Dr. F. Mansilla, Universität La Paz. Ziel des Seminars war es, die Expertise der Wissenschaft in die politische Diskussion einzubringen und an Lösungen gemeinschaftlich zu arbeiten, die sich im Verlauf der Diskussion als gravierend herausstellen. Die in der Bundesrepublik allzu scharf gezogene Grenze zwischen Wissenschaft und Politik sollte zum Vorteil aller Beteiligten durchbrochen werden.

Expertise der Wissenschaft in der Politik

Die finanziellen Voraussetzungen für die Durchführung des Seminars hatte die Klaus Tschira-Stiftung geschaffen, die schon seit drei Jahren die Entwicklung des Cross Cultural Leadership Forum und dabei insbesondere den Aufbau der Arbeitsgruppe am Lehrstuhl Moderne Sinologie unter Leitung von Professor Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik finanziell gefördert hatte. Hinzu kam die Zusammenarbeit mit der IRELA, einem Institut der Europäischen Kommision mit Sitz in Madrid, das sich ausschließlich der Erforschung Lateinamerikas widmet. Aufgrund des großen Interesses sind weitere Initiativen geplant, um den Beitrag der Wissenschaft zur Globalisierungsdiskussion zu verstärken sowie Wissenschaft und Politik vermehrt ins Gespräch mit einander kommen zu lassen.

Martin Gieselmann

 

 

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Updated: 14.06.2000