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Sportlich durch das Studentenleben

Hochschulsport der Universität Heidelberg startet im Sommersemester mit neuen Programm. Die Anmeldung läuft.
Unisport

Keine Frage! Der Sport ist auf dem Vormarsch, sei es im Bereich der Medien, der Wirtschaft oder innerhalb desjenigen Feldes, das den anthropologischen Kern des Sports darstellt: das allgemeine Körperempfinden und der bewußtere Umgang mit eben diesem. Dieser letzte Punkt, den manche auch kritisch als Fitnesswahn bezeichnen, ist wohl die entscheidende Triebfeder für immer mehr Menschen, sich der körperlichen Ertüchtigung zu verschreiben. Jedoch ist ein anderer, entscheidender Faktor nicht außer acht zu lassen. Der Zugang zum Sport ist in den letzten Jahren vor allem durch Trendsportarten wie Snowboard oder Inlineskaten erleichetert worden. Diese Sportarten haben etwas gemeinsam: Spannung, Spiel, Spass und (große Überraschung) Muskel- und Ausdauertraining sind mit von der Partie und bringen auch den größten Stubenhocker dazu, Sport zu treiben.

Begehung neuer Wege

Diese Entwicklung ist an der Universität Heidelberg natürlich nicht spurlos vorbeigegangen. Die Grundvoraussetzung für die Begehung neuer Wege war die Erweiterung des Instituts für Sport und Sportwissenschaft durch den neuen Hallenkomplex zum "größten Sportverein Heidelbergs". Mehr Raum, mehr Möglichkeiten, und dies macht den Hochschulsport eben noch attraktiver. Neben den Klassikern wie Fußball, Hockey oder Schwimmen werden auch Hip-Hop Tanzkurse, Aquarobic und T'ai Chi angeboten. Außerdem stehen Ski- und Snowboardkurse, Klettertouren und Segeltörns auf dem Programm, sowie Fitnesstraining im neuen, großen Kraftraum. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und das Angebot wird reichlich genutzt. Studierende jeglicher Facon und mit gänzlich unterschiedlichen Beweggründen werden tagtäglich durch die Hallen des Sportinstitutes "geschleust". Doch gerade dieses gemeinsame Sporttreiben, das Miteinander und die Motivation innerhalb der Gruppe macht den Hochschulsport aus.

Diese soziale Komponente ist nicht zu unterschätzen, besonders für Studierende, die zugezogen sind, zumal nach der sportlichen Begegnung meistens noch das gesellige Beisammensein bei einem Bier in der Altstadt folgt. Sport verbindet eben, entgegen der wohl nicht nur unter Geschichts- und Anglizistikstudierenden bekannten Zitat: Sport ist Mord. Jedoch in einem Anklagepunkt könnte man hier zustimmen. Sport ist der Stresskiller Nummer eins und somit schuldig im Sinne der Anklage.

Heiko Holzmann

 

 

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Updated: 14.06.2000