Unisport
14. Sportwissenschaftlicher Hochschultag
Den 14. Sportwissenschaftlichen Hochschultag eröffnete der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Klaus Landfried. Mit seiner Rede in der Alten Aula sprach er nicht nur sportliche, sondern generelle hochschulpolitische Themen an.
Prof. Rothe und Prof. Landfried Evaluation, Profilbildung und Globalisierung seien Themen, die in der Welt des Sports schon immer bedeutsam waren und auch bleiben werden, da im Sport neben dem Gesundheitsaspekt der Gedanke der bewertbaren Leistung tief verwurzelt sei. Die Thematik "Evaluation – Profilbildung – Globalisierung", unter der die Veranstaltung stand, ließ Prof. Landfried die Brücke vom Sport zur Hochschulpolitik schlagen. Staatlich finanzierte Hochschulen seien, wie Einrichtungen des Sports, Teil der Gesellschaft.
Aus dem Abendprogramm

Die Zeichen im Hochschulbereich stünden heute auf Leistungsorientierung und Wettbewerb. Voraussetzung für eine auf Evaluation gründende, wettbewerbsorientierte Forschung und Lehre sei die Erweiterung der institutionellen Selbstverantwortung der Hochschulen. Profilbildung sei nötig, damit die einzelne Hochschule im Wettbewerb ihre eigene Position erfolgreich besetzen kann. Im internationalen Wettbewerb werde die Bedeutung von Bildung und Qualifikation, Wissenschaft und Forschung betont, und die Hochschulen sind aufgefordert, als Motoren der Veränderung mitzuwirken. Landfried verglich Bildung mit einer weltweit organisierten Überlebensregatta, in der Wissen, Können und Siegeswillen der Mannschaft über Sieg, Platz oder sogar Untergang entscheiden. Man kann also Vieles im und durch den Sport lernen, und die Sportwissenschaft hat nicht nur so gesehen eine weit über das Fach hinaus gehende Möglichkeit, auf die Gestaltung der Zukunft Einfluss zu nehmen.

sj / Fotos: Welker


Page maintained by Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg.
Updated: 31.01.00