Unisport
Neue Sporthalle für Universität Heidelberg und Pädagogische Hochschule
Mit der Fertigstellung des Neubaus können die bisher von der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule (PH) belegten Flächen im Gebäude des Bundesleistungszentrums geräumt werden. Die neue Sporthalle steht nördlich des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (ISSW) und westlich des Bundesleistungszentrums (BLZ) im Universitätsgebiet Im Neuenheimer Feld 720.
Sporthallenkomplex

In der größeren Drei-Drittel-Halle fand Anfang November die offizielle Einweihung mit einer etwas anderen Schlüsselübergabe statt. Ein Sportkletterer holte die symbolischen Schlüssel von der integrierten Kletterwand nach unten. Der Neubau des Sporthallenkomplexes wurde in 15 Monaten erstellt, seine Gesamtbaukosten betragen 15,9 Millionen Mark. Mit der neuen Sporthalle erhielten die Universität und die Pädagogische Hochschule in Heidelberg die Möglichkeit, ihren künftigen Lehr- und Forschungsbetrieb noch effizienter zu gestalten. Finanzminister Gerhard Stratthaus und Wissenschafts-Staatssekretär Michael Sieber hoben insbesondere die neuartige Sporthallenkonzeption hervor, in der Lehre, Forschung und Spiel einen vorbildlichen architektonischen Rahmen vorfänden.

Eingangsbereich

Der neue Sporthallenkomplex enthält modernste technische Einrichtungen wie Videoplattform, Diagnoseraum, Videothek und Medienraum. Gleichzeitig erhalten die Sportler im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar optimale Trainingsbedingungen zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im Jahr 2000. "Mit dem heute übergebenen Sporthallenkomplex besitzt Heidelberg zusammen mit dem Olympiastützpunkt eine der größten Hochschulsportanlagen in Deutschland", so Stratthaus.
Sieber betonte, dass "die neue Sporthalle es durch ihre verschieden ausgestatteten Hallenbereiche und Funktionsräume ermögliche, sowohl auf aktuelle Trendsportarten einzugehen, als auch die besonderen Bedürfnisse des Schulsports besser zu berücksichtigen." So könnten künftig auch bereichsspezifische und zielgruppenspezifische Angebote entwickelt werden, wie etwa psychomotorische Angebote für Kinder und Jugendliche, besondere Ausbildungsangebote für den Seniorensport oder die Entwicklung von Lehrangeboten zur Sporttherapie. Bei der baulichen Umsetzung wurde großer Wert auf viele natürlich belichtete und belüftete Räume gelegt. So ermöglichen die verglasten Hallenlängsseiten den direkten Bezug zum Außenbereich. Eine "wohltuende Transparenz" des Neubaus registrierte auch Erster Bürgermeister Prof. Dr. Joachim Schultis in seinem Grußwort. Die Umsetzung der Pläne sei hervorragend gelungen.
Ein Spaziergang im Neuenheimer Feld garantiert also auch dem Zuschauer einen neuen Einblick in die Welt des Sports und der Sportwissenschaft. Nicht zuletzt die Kunst am Bau, zum Beispiel in Gestalt einer lebensgroßen Inlineskaterin, verleiht dem Gebäude seinen eigenen Charme.

sj


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Updated: 31.01.00