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DAAD-Preis an Özkan Ergen verliehen
Die Universität Heidelberg zeichnete besondere akademische Leistungen sowie sozialpolitisches und interkulturelles Engagement aus. In der Evangelischen StudentInnengemeinde (ESG) war Özkan Ergen Mitinitiator des christlich-muslimischen Friedensgebets.

Den diesjährigen DAAD-Preis der Universität Heidelberg erhielt Özkan Ergen aus der Hand von Prorektorin Prof. Weigelin-Schwiedrzik. Damit würdigte die Universität, dass Özkan Ergen nicht nur durch besondere akademische Leistungen, sondern auch durch sein sozialpolitisches und interkulturelles Engagement an der Universität Heidelberg hervorgetreten ist. Der DAAD-Preis ist mit 2000 Mark dotiert.

Özkan Ergen, am 13. März 1971 in Manyas-Balikesir/Türkei geboren, studierte – nach einem abgeschlossenen Lehramtsstudium im Fach Deutsch an der Universität Bursa – Erziehungswissenschaft und Deutsch als Fremdsprachenphilologie an der Universität Heidelberg. Er schloss im Frühjahr dieses Jahres sein Magisterstudium in beiden Fächern mit "sehr gut" ab. Danach begann er mit einer Doktorarbeit bei Prof. Dr. Volker Lenhart aus dem Erziehungswissenschaftlichen Seminar zum Thema "Pädagogik als wissenschaftliche Disziplin an türkischen Universitäten". Herr Ergen ist seit 1997 wissenschaftliche Hilfskraft in der von Prof. Lenhart geleiteten "Forschungsstelle für vergleichende Erziehungswissenschaft" an der Universität Heidelberg. Özkan Ergen hat sich seit 1994 im "Projekt Weinheim zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration deutscher und ausländischer Jugendlicher" engagiert. Er war außerdem als Vorstandsmitglied des "Türkischen Schulelternvereins Weinheim-Hemsbach e.V." und der "Deutsch-Türkischen Freundschaftsgesellschaft Dösemealti-Antalya und Edingen-Neckarhausen e.V." aktiv. In der Evangelischen StudentInnengemeinde (ESG) war Özkan Ergen Mitinitiator des christlich-muslimischen Friedensgebets.

Die Verleihung des DAAD-Preises 1999 an Özkan Ergen ist die fünfte Vergabe des Preises an der Universität Heidelberg –, nach 1995 (an Angeline Nguedjeu Nkwenkam aus Kamerun), nach 1996 (an Walter Eppich aus den USA), nach 1997 (an Preeti Purohit aus Indien) und nach 1998 (an Sofia Margarita Monsalve Suaréz aus Kolumbien).

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Updated: 30.01.00