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Tschira-Stiftung feiert

Nobelpreisträger Günter Blobel gratuliert
Das European Media Laboratory (EML) lud zu einem Kolloquium zu Ehren seines Stifters Klaus Tschira, Ehrensenator der Universität Heidelberg, in die Villa Bosch ein. Über 70 Personen aus Forschung und Wirtschaft waren dem Ruf "Think Beyond The Limits" gefolgt. Als Festredner und Ehrengast war der Zellbiologe Günter Blobel aus New York angereist – seit 1999 Träger des Nobelpreises für Medizin.
Klaus Tschira, Günter Blobel
Klaus Tschira, Günter Blobel (v.l.n.r)
Foto : Saueressig

"Das ist nicht der Anfang vom Ende, sondern das Ende vom Anfang", eröffnete Blobel den Journalisten. Die Rede ist vom entschlüsselten menschlichen Genom. "Jetzt geht es darum, zeitlich bis zum Anfang zurückzugehen und herauszufinden, wie Zellen und Gene zu dem werden konnten, was sie heute sind". Blobels Begeisterung für die Wissenschaft kannte bei dem anschließenden Festvortrag im neuen Studio des EML keine Grenzen mehr. Mit hochgekrempelten Ärmeln, gestikulierend und hin- und herschreitend, sprach er über seine Forschung, die Organisation und Selbsterneuerung in den Zellen.

Seit Blobels Auszeichnung 1999 blieb dem 65-jährigen Wissenschaftler allerdings kaum mehr Zeit für Lehre und Forschung. Vorträge und Pressetermine füllen seinen Terminplan. Aber er beschwert sich nicht: "Wir wollen, dass die Öffentlichkeit die Wissenschaft unterstützt, dazu müssen wir sie informieren." Der Nobelpreisträger lobte auch den Einsatz von Klaus Tschira für die Wissenschaft. Dessen 1995 gegründete gemeinnützige "Klaus Tschira Stiftung" (KTS) fördert verschiedene Projekte in Wirtschaft, Wissenschaft und Bioinformatik. Das Geld stammt aus den Kapitalerträgen der sieben Millionen SAP-Stammaktien, dem Grundstock der Stiftung – der Einsatz für Wissenschaft und Forschung ist für ihn ebenfalls noch kein Anfang vom Ende.

Georg Sposny magenta

 

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Updated: 07.05.2001