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Prof. Dr. Peter Hommelhoff wird nächster Rektor der Ruprecht-Karls-Universität

Die Würfel sind gefallen: Nahezu einstimmig wurde der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Peter Hommelhoff durch den Senat zum Rektor der Ruprecht-Karls-Universität für die Amtszeit vom 1. Oktober 2001 bis 30. September 2007 gewählt. Prof. Hommelhoff ist stellvertretender Vorsitzender des Universitätsrats und Direktor des Instituts für deutsches und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht der Universität Heidelberg.
Prof. Dr. Peter Hommelhoff

Der zukünftige Rektor wurde 1942 in Hamburg geboren. Nach seinem Wehrdienst bei der Bundesmarine begann er 1964 das Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und wechselte dann nach Tübingen und Freiburg. 1968 legte Hommelhoff dort sein Erstes juristisches Staatsexamen ab und ging in den Referendardienst in Baden. Nach dem Zweiten juristischen Staatsexamen 1971 in Stuttgart arbeitete er als angestellter Rechtsanwalt in Freiburg und trat 1972 in die Rechtsabteilung eines Energieversorgungsunternehmens als Syndicusanwalt ein. Seiner Promotion 1973 an der Universität Freiburg lag die Dissertation "Die Sachmängelhaftung beim Unternehmenskauf" bei Prof. Rittner zu Grunde.

1974 wurde Hommelhoff Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Handels- und Wirtschaftsrecht an der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Lutter). 1981 folgte die Habilitation an der Universität Bochum mit der Schrift "Die Konzernleitungspflicht". Hommelhoff lehnte im selben Jahr den Ruf auf einen Lehrstuhl an der TU Berlin ab und übernahm stattdessen den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht an der Universität Bielefeld. 1983 wurde er zum Richter am Oberlandesgericht im Nebenamt ernannt. 1988 lehnte er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht der Universität Münster ab. Hommelhoff war in Bielefeld Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung der Universität Heidelberg übernahm Prof. Hommelhoff 1990, seit 1992 fungiert er als Sprecher des Graduiertenkollegs "Unternehmensorganisation und unternehmerisches Handeln nach deutschem, europäischem und internationalem Recht". Hommelhoff war zwischen 1993 und 1995 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg. Seit 1995 ist er Mitglied des erweiterten Vorstands der Zivilrechtslehrervereinigung, seit 1996 Mitglied der Ständigen Kommission für Lehre und Studium der Hochschulrektorenkonferenz.

Prof. Hommelhoff wurde 1997 Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht (ZGR), Mitglied des Verwaltungsrats der Universität Heidelberg und erhielt den Max-Planck-Forschungspreis für internationale Kooperation. Seit 1998 ist er Partnerschaftsbeauftragter der Universität Heidelberg für die Austauschbeziehungen zur Jagiellonen-Universität in Krakau, ebenso Vorstandssprecher der Gesellschaftsrechtlichen Vereinigung (VGR). Im selben Jahr lehnte er einen Ruf an das Institut für Familienunternehmen der Privatuniversität Witten-Herdecke ab.

Die Jagiellonen-Universität Krakau zeichnete den künftigen Rektor 1999 mit der Ehrenmedaille aus. Prof. Hommelhoff wurde im Jahr 2000 Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Juristenausbildungsreform" der Hochschulrektorenkonferenz sowie stellvertretender Vorsitzender des Universitätsrats der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er ist verheiratet mit Margret Hommelhoff und hat zwei Kinder. – Lesen Sie bitte auch das Interview mit Professor Hommelhoff.

Michael Schwarz magenta

 

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Updated: 07.05.2001