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Interkulturelle Perspektiven

DAAD-Preis 2000 der Universität Heidelberg ging an Dr. César Manuel Royg Arriola
Der DAAD-Preis 2000 der Universität Heidelberg wurde an César Manuel Royg Arriola aus Paraguay im Beisein seiner Frau Artemisa und seiner Kinder Alejandro Manuel und Diego Nicolás feierlich verliehen. Der Preis ist mit 2000 Mark dotiert und wird an Studierende und Doktoranden vergeben, die sich sowohl durch hervorragende akademische Leistungen als auch durch ein bemerkenswertes soziales, interkulturelles und hochschulinternes Engagement auszeichen.
DAAD-Preisverleihung an Dr. Royg Arriola
Prorektorin Weigelin-Schwiedrzik überreicht Dr. Royg den Preis
Foto : Alex

César Royg studiert seit Oktober 1996 an der Universität Heidelberg. An sein Magister-Legum-Studium - einen besonderen Aufbaustudiengang der Universität Heidelberg für ausländische graduierte Juristen - schloss er eine Promotion in internationalem Steuerrecht an. Im Rahmen seiner Magisterarbeit und seiner Dissertation unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhard Mußgnug, dem Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht der Universität Heidelberg, befasste er sich mit dem Vergleich des Steuersystems in der Europäischen Union und in den südamerikanischen Ländern. Das Ziel seiner wissenschaftlichen Arbeiten ist die Entwicklung eines Konzepts der Mehrwertsteuerharmonisierung, wie sie in Europa vorliegt, in Anpassung an südamerikanische Verhältnisse. César Royg widmet sich vorrangig interkulturell ausgerichteten Themen in Bezug auf sein Heimatland Paraguay, um seine Ideen im Vergleich zum deutschen oder europäischen Steuersystem in die zukünftige Politik seines Landes und Südamerikas einzubringen. Seine Dissertation schrieb er beispielhaft in einer Rekordzeit von zwei Jahren.

Über seine ausgezeichneten akademischen Leistungen hinaus engagiert sich César Royg in der Deutsch-Paraguayischen Freundschaftsgesellschaft, in der lateinamerikanischen Studierendenvereinigung "Grupo para América Latina" (GRUPAL) und im Kontext des seit zwei Jahren bestehenden Tutoriums für ausländische Doktorandinnen und Doktoranden der Universität Heidelberg.

Derzeit nehmen ca. 40 ausländische Doktoranden daran teil. Neben systematischem Sprachunterricht beinhaltet das Kolloquium die Korrektur von bereits geschriebenen Teilen der Doktorarbeiten, Hilfestellung bei der Vorbereitung von Vorträgen und Präsentationen sowie Diskussionen zu kulturellen Fragen. Durch sein solidarisches Verhalten, seine große Hilfsbereitschaft und durch sein aktives Mitwirken bei Vortragsreihen und Diskussionen mit deutschen und ausländischen Gastprofessoren arbeitete Royg an der Umsetzung der Ziele der interkulturellen Verständigung dieses Tutoriums mit, das an der Universität Heidelberg erstmalig an einer Hochschule in Deutschland ins Leben gerufen wurde.

Michael Schwarz

 

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Updated: 04.02.2001