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Neu: "Molecular and Cellular Biology"

Master-Studiengang – Stipendien an ausländische Studierende
Die Fakultät für Biologie der Universität Heidelberg richtete zum Wintersemester 2000/2001 den internationalen Master-Studiengang "Molecular and Cellular Biology" (MCB) ein. Er startete mit 15 Studierenden: zehn ausländischen und fünf deutschen. Sieben der ausländischen Studierenden erhielten ein Stipendium, das hälftig von der C.H.S.-Stiftung und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst finanziert wird.
Master-Studiengang : Stipendiaten
Gut lachen haben jene sieben, die ein Sipendium erhalten
Foto : Schwarz

Rektor Prof. Dr. Jürgen Siebke unterstrich bei der Verleihung die Bedeutung neuer Studiengänge für die zunehmende Internationalisierung der Universität Heidelberg. Studierende in der Molekularen Biologie sind heutzutage heiß umworben. Die Forschungsbereiche Molekulare Biologie und Biotechnologie expandieren sehr rasch und brauchen hochqualifizierten Nachwuchs. Das gilt auch für die molekularbiologische Forschung und Biotechnologie in Heidelberg. Um als Ausbildungs- und Forschungsstandort noch attraktiver für ausländische Studierende zu werden, richtete die Fakultät für Biologie den neuen MCB-Studiengang ein, für den 80 Bewerbungen von einer Kommission gesichtet wurden.

Die Studierenden haben alle schon drei Jahre oder länger in einem biologischen Fach studiert und besitzen einen Abschluss auf Bachelor-Niveau, was in Deutschland einem etwa dreijährigen Studium entspricht. Das Master-Studium in "Molecular and Cellular Biology" dauert anderthalb Jahre und befähigt die Studierenden nach erfolgreichem Abschluss, als Doktorand in einem Forschungslabor zu arbeiten. Der Master-Studiengang zeichnet sich durch die Arbeit in kleinen Gruppen aus. Dozenten erläutern exemplarisch Problemstellungen in der Molekularbiologie und leiten im Labor zu experimenteller Forschung an.

Arbeitssprache ist Englisch

Die Arbeitssprache ist Englisch, entsprechend der Fachsprache in der naturwissenschaftlichen Forschung. Dozenten des Studiengangs sind an der Universität Heidelberg, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Europäischen Labor für Molekularbiologie (EMBL) und dem Max-Planck-Institut (MPI) für Medizinische Forschung angesiedelt.

MS

 

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Updated: 04.02.2001