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Offen für alle Disziplinen

Manfred Lautenschläger stiftet hochdotierten Forschungspreis
Ab dem Jahr 2001 wird die Ruprecht-Karls-Universität einen der höchstdotierten Forschungspreise in der Bundesrepublik Deutschland vergeben. Die nach ihrem Stifter Manfred Lautenschläger benannte Auszeichnung ist mit 500 000 Mark dotiert und wird zukünftig alle zwei Jahre verliehen.

Beitragen wollen der Stifter des Preises und die Universität Heidelberg zur allgemeinen Wertschätzung von Spitzenforschung in Deutschland. Vorrangiges Ziel des Preises ist die Förderung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit, womit zugleich der traditionell internationale Charakter der Ruperto Carola unterstrichen werde. Deshalb kommen als Preisträger nicht nur Mitglieder der Universität Heidelberg in Frage, sondern auch jene, die ihr durch Wissenschaftskooperation in besonderer Weise verbunden sind.

Der Lautenschläger-Preis, der zweckgebunden für Forschung verwendet werden soll, richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen, die herausragende wissenschaftliche Leistungen vorweisen können und aktiv in der Forschung und in der Lehre tätig sind. Allerdings können sich die Forscher nicht selbst um den Preis bewerben. Ihre Namen werden vielmehr unter Angabe ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihrer bisherigen internationalen Kooperation von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg und anderen Vorschlagsberechtigten benannt.

Hochkarätiges Kuratorium berufen

Die Universität Heidelberg hat in Übereinstimmung mit dem Stifter ein hochkarätiges Kuratorium berufen, das über die Vergabe des Preises entscheidet und bereits eine konstituierende Sitzung absolviert hat. Ihm gehören Stifter Manfred Lautenschläger, Rektor Prof. Dr. Jürgen Siebke und Forschungs-Prorektor Prof. Dr. Heinz Horner an. Weitere Mitglieder des Kuratoriums sind der Heidelberger Humangenetiker Prof. Dr. Claus Bartram, Prof. Dr. Peter Bernholz aus dem Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum Basel, Prof. Dr. Wolfgang Frühwald (Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung), DKFZ-Stiftungsvorstand Prof. Dr. Harald zur Hausen, Prof. Dr. Dr. Glenn W. Most aus dem Seminar für Klassische Philologie der Universität Heidelberg, der Heidelberger Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Eberhard Schmidt-Aßmann, der Heidelberger Physiker Prof. Dr. Hans-Arwed Weidenmüller, Senator a.D. Prof. Dr. Manfred Erhardt (Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft) sowie Prof. Dr. Hartmut Michel aus dem Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt am Main.

Aus Sicht der Universität Heidelberg wird mit der Stiftung des hochdotierten Forschungspreises deutlich, dass – so Rektor Jürgen Siebke – "der privaten Förderung einer Universität auch in Deutschland zunehmende Bedeutung zukommt". Zur Nennung von Vorschlägen wird zum ersten Mal Anfang des Jahres 2001 aufgerufen.

Bitte lesen Sie auch das Gespräch mit Manfred Lautenschläger.

MS

 

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Updated: 03.02.2001