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Prof. Dr. Gregor Ahn mit Landeslehrpreis ausgezeichnet

Auch im Jahr 2000 zeichnete das Land wieder die besten Lehrleistungen an den baden-württembergischen Universitäten aus – mit Preisgeldern von insgesamt 230 000 Mark. Der diesmalige Träger an der Universität Heidelberg ist Professor Dr. Gregor Ahn, der am Institut für Religionswissenschaft lehrt. Er erhielt die mit 20 000 Mark dotierte Auszeichnung vor allem für sein Engagement beim Aufbau des Studiengangs "Vergleichende Religionwissenschaft" in der Fakultät für Orientalistik und Altertumswissenschaft. Der Preis wird seit 1993 verliehen und dient der Stärkung der Lehre.
Landeslehrpreis für Prof. Ahn
Staatssekretär Michael Sieber mit dem Preisträger Prof. Ahn und Rektor Siebke
Foto : Welker

"Professor Ahn ist ein Hochschullehrer, der sich weit über das Selbstverständliche hinaus für sein Fach und seine Studenten einsetzt", würdigte der Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, Michael Sieber, bei der Preisverleihung in der Aula der Alten Universität die Verdienste des Preisträgers. "Indem er die Etablierung des interdisziplinären Studiengangs vorantrieb, die Lehrveranstaltungen koordinierte und teilweise selbst durchführte, hat er sich für die Belange der Lehre in vorbildlicher Weise eingesetzt."

Prof. Dr. Gregor Ahn bekam den Landeslehrpreis auf Vorschlag der Universität Heidelberg, nachdem es ihm gelungen war, innerhalb von vier Jahren einen innovativen und effektiv funktionierenden Studiengang aufzubauen, der die verschiedensten Fachrichtungen fakultätsübergreifend beteiligt. Besonders herausgehoben wurde auch die von ihm durchgeführte Studienberatung. Hier zeigte Ahn großes Engagement, die Studierenden in der Gestaltung ihres Studiums anzuleiten und beim Finden eines religionsgeschichtlichen Schwerpunkts zu unterstützen. Er vermittelte eine klare Zielorientierung und gab den Studierenden weitere Hilfen und Kriterien, damit diese sich in dem breit gefächerten Studienfach Religionswissenschaft zurechtfinden konnten.

Mit dem seit 1993 verliehenen Landeslehrpreis können beispielsweise Lehrveranstaltungen mit didaktisch besonders gut aufbereitetem Begleitmaterial und durchdachtem Aufbau, Tutorien oder Orientierungsveranstaltungen, im Studium besonders förderliche Schriften und Materialien oder auch didaktisch qualifizierte Monografien ausgezeichnet werden. "Nicht zuletzt durch den Landeslehrpreis ist die Hochschullehre, ihre Qualität und ihre Wirksamkeit inzwischen in den Vordergrund der Diskussion gerückt", betonte der Bildungspolitiker. "Damit wird die akademische Lehre zunehmend zum Leistungsmerkmal der Hochschulen und zur besonderen Zielvorstellung der Hochschulpolitik." Gregor Ahn, der von seinen Studenten für diesen Preis des Landes vorgeschlagen worden war, bedankte sich bei dem Festakt mit einem Vortrag über "Religionen im Internet".

 

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Updated: 04.02.2001