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Startseite > Presse > Publikationen > unispiegel > Januar, 1 / 2000

Raritäten und Vertrautes aus dem Tierreich

 
Die Museumsmatineen des Zoologischen Museums der Universität Heidelberg erfreuen sich großer Beliebtheit.
Tierreich

Mit der Neueröffnung des Zoologischen Museums im Jahre 1979 wurde nicht nur die Sammlungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, sondern es wurde von Anfang an durch Matineen versucht, ein interessiertes Publikum aktiv an die Objekte heranzuführen. Die bislang knapp vierhundert angebotenen Vorträge erfreuen sich regen Zuspruchs. Häufig sind die 450 Sitzplätze im großen Hörsaal des Zoologischen Instituts belegt, für ein Stammpublikum sind die Matineen von Professor Heinz F. Moeller an den Sonntagvormittagen im Wintersemester eine feste Einrichtung geworden. "Es war mir stets ein Anliegen, über den Rahmen der akademischen Lehre hinaus biologische Sachverhalte einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln", erklärt er seine langjährige Arbeit. Das mit rund 500 Quadratmetern Schaufläche verhältnismäßig kleine Museum ist seinem Charakter nach eine Lehr- und Schausammlung, die Studierenden der Biologie, vielen Schulklassen aus dem Umland und interessierten Bürgern Einblicke in biologische Phänomene bietet. Artbildung, Domestikation und Stammesgeschichte von Pferd und Mensch sind nur einige Themen, die im akademischen wie auch im Schulunterricht behandelt und im Museum vertieft und veranschaulicht werden. Im Museumsführer schrieb der damalige Rektor zu Putlitz: "An Naturvorgängen interessierte Menschen können anhand des anschaulichen Materials einer Universitätssammlung erste Einsichten in die äußerst komplexen Regelvorgänge der Natur gewinnen... Heute mehr denn je ist es notwendig, ein Bewußtsein für Natur- und Artenschutz zu entwickeln." Eine wesentliche Voraussetzung dafür sei die Heranführung von Studierenden, Schülern und Besuchern aus allen Bevölkerungskreisen an Aspekte der Morphologie, Faunistik und Ökologie.

Das Zoologische Museum der Universität Heidelberg hat sich in den letzten Jahren einen festen Platz im Kulturleben der Stadt erobert. Es bot sich die einzigartige Möglichkeit, das wissenschaftliche Potenzial vor Ort zu nutzen, um weite Kreise der Bevölkerung mit thematisch ausgewählten Problemfeldern der Zoologie vertraut zu machen. Seit zwei Jahrzehnten arbeitet das Zoologische Museum als erfolgreiche Bildungseinrichtung, was nicht zuletzt dem engagierten Einsatz und der Ausdauer von Professor Moeller zu verdanken ist.

Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr, sonntags im Wintersemester von 10 bis 12 Uhr.

VD / Foto : Kresin

 

 

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Updated: 09.02.00